UHF Militär-Satelliten im GEO, HEO und LEO
| Alles hier Beschriebene dient nur zur Dokumentation und ist auf keinen Fall eine Anleitung für das Empfangen ! |
Die Aufgaben der UHF-Satelliten:
![]() Portable Terminal Spitfire AN/PSC-5 für Sprechfunk- und Datenkommunikation mit einer DM C120 High Gain Antenne für den UHF-Satelliten Einsatz. Es ist eine 1-Man-Funkanlage was in 10 Minuten aufgebaut und betriebsbereit ist. |
Das U.S. Militär und die NATO hat ein weltweites Satellitennetz an geostationären UHF-Satelliten, die im Bereich des P-Bandes von 243-270 und 292-318 MHz in FM arbeiten. Diese dienen als Kommandosatelliten und haben die Aufgabe taktischen Daten- und Sprechfunkverkehr zwischen militärischen Bodenstationen, Schiffen, Flugzeugen und mobilen Landstreitkräften zu transportieren, die ohne aufwendige Antennenanlagen über einen Satelliten senden und empfangen möchten. Kurz gesagt zu allen Fahrzeugen die kein großes und kompliziertes Equipment wie z.B. eine Parabollantenne mit sich führen können, der für höhere gerne genutzte Frequenzbereiche des Militärs von nöten ist. Aber auch für besondere Zwecke wie z.B. für einem Start eines Space Shuttle, werden die UHF-Satelliten von Cape Radio der U.S. Air Force und den beteiligten Hilfskräften für das Shuttle Launch Support Nets genutzt.
Was ist zu hören ?:
Der gesamte Sprechfunkverkehr der U.S.-Regierung und dem Militär, wird fast ausschließlich digital über die UHF-Satelliten übertragen. Es kommen da u.a. solche abhörsicheren Dekodierverfahren wie ANDVT, KG-84, STANAG 4231 oder VINSON zum Einsatz. Lediglich über die SICRAL Satelliten wird noch vereinzelt analoger und somit unkodierter Sprechfunkverkehr abgewickelt. Im Jahre 1998 haben die Funk-Spezialisten Michael (Mike) Höhn, Oscar Diez und der Autor Christian Mass der spannenden Folgen von "Spionage selbstgemacht", in der Zeitschrift "Tele Satellit" heraus gefunden, daß die UHF-Satelliten keinerlei Sicherheitstechniken haben, die das nicht gestattete senden über die UHF-Satelliten verhindern soll. Somit gibt es außer militärischer Kommunikation auch viele ungewollte Übertragungen, von z.B. Telefon-Linkstrecken die für die Versorung in ländlichen Gebieten in Russland und im asiatischen Raum eingesetzt werden. Diese funktionieren auf der Basis eines lokalen Telefonnetzes mit einer hohen Sendeleistung mit bis zu 60 Watt im Uplinkband der Transponder. Aber auch exotische Radiostationen sind hin und wieder zu hören, die eine Reise um den halben Erdball machen, welche ihr Radioprogramm vom Studio zum Sender ebendfalls über Linkstrecken übertragen und da ausgerechnet Frequenzen des Uplinkbandes nutzen. Vielmals gibt es auch ungewollten Flugfunk in AM, da sich ja die UHF-Satelliten mit dem militärischen Flugfunk den UHF-Frequenzbereich teilen muß. Da die UHF-Satelliten nicht unterscheiden können, ob es gewollt oder ungewollte Kommunikation ist, senden sie einfach alles Empfangene wieder auf der Downlinkfrequenz des jeweiligen Lineartransponders zurück zur Erde. Das negative ist an der Sache nur, daß es aber auch mehr als ach so schlaue Funkpiraten gibt, die die Offenheit der UHF-Satelliten schamlos ausnutzten und diese sich als weltweiten HighTech-CB-Funk zu nutzen verstehen.
Empfangspraxis:
Die UHF-Satelliten sind 36.000 km von der Erde entfernt in einer geostationären
Umlaufbahn, wo sie somit ganztägig im Downlinkbereich von 243-270 MHz zu empfangen sind.
Der Empfang funktioniert im freien mit meinen Handscanner AOR AR8000 und aufgesteckter
Teleskopantenne in einer 45° Stellung, die auf optimale 27-30cm ¼ Lambda ausgezogen
wird, mit einen ausreichenden Signalpegel von max. S5-S7 schon sehr gut. Auch mit einer Groundplane habe ich gute Erfahrungen gemacht,
da diese einen Erhebungswinkel bis 30° besitzt und die geostationären Satelliten auch
nicht viel höher in der Elevation stehen. Viel besser sind aber schon Yagi-Antennen, da diese doch gegenüber
Rundstrahlantennen einen Antennen-Gewinn in der Empfangsleistung aufweisen. Da die
UHF-Satelliten in einer rechtsdrehenden kreisförmigen (zirkularen) Polarisation arbeiten,
bringen Helical- bzw. Wendelantennen oder Kreuz-Yagi's die optimale Empfangsleistung.
Komfortabler geht es dann nur noch mit den portablen UHF-Antennen der U.S.- und NATO-Streitkräften.
Die meisten der Lineartransponder der UHF-Satelliten sind aus taktischen Gründen immer
aktiv, auch wenn gerade nichts darüber übertragen wird. Man kann sie dann ganz einfach
an einem ständigen Transponderrauschen erkennen, der mit einem geringen Signalpegel
stehts vorhanden ist. Um noch unbekannte Lineartransponder aufspüren zu können, eignet
sich die Modulationsart SSB am besten. Denn somit kann man das Transponderrauschen der
Lineartransponder besser hörbar machen. Die meisten schmalbandigen Lineartransponder
haben eine Bandbreite von 25 oder 38 kHz, wo es durchaus möglich ist, mehrere Signale
zeitgleich mit ein paar Kilohertz Abstand zu übertragen. Beim Umsetzen der Signale
berücksichtigen die Lineartransponder dabei immer die Empfangsfeldstärke bei der
Verteilung der Sendeleistung.
Positionen von UHF Militär Satelliten
Position |
Satelliten im GEO |
| 52,5° West | DSCS 3-F14 (USA 170) (AOR-W) |
| 39,0° West | MILSTAR 1-F1 (USA 99) (6° Inkliniert) |
| 38,6° West | DSP F16 (USA 75) |
| 33,8° West | Skynet 4F |
| 28,0° West | UFO F3 (USA 104) (Bandplan: Quebec) (AOR-W) (6° Inkliniert) |
| 23,2° West | UFO F7 (USA 127) (Bandplan: Papa) (AOR-W) (4° Inkliniert) |
| 17,7° West | Skynet 5C |
| 15,3° West | FltSatCom F8 (USA 46) (Bandplan: Bravo) (AOR-W) (9° Inkliniert) |
| 12,0° West | DSCS 3-F12 (USA 153) (AOR-E) |
| 10,0° West | SDS 3-F2 (USA 155) |
| 06,0° Ost | Skynet 5A |
| 06,4° Ost | Skynet 4C (10° Inkliniert) |
| 07,7° Ost | DSP F23 (USA 197) |
| 11,8° Ost | SICRAL 1B |
| 13,2° Ost | ComSatBw 2 |
| 16,2° Ost | SICRAL 1 |
| 29,1° Ost | UFO F2 (USA 95) (Bandplan: Oscar) (IOR) (6° Inkliniert) |
| 30,0° Ost | MILSTAR 2-F3 (USA 164) |
| 35,0° Ost | NATO 4B (8° Inkliniert) |
| 35,7° Ost | Skynet 4E (6° Inkliniert) |
| 44,5° Ost | Raduga 1-5 |
| 52,7° Ost | Skynet 5B |
| 59,9° Ost | DSCS 3-F13 (USA 167) (IOR) |
| 63,0° Ost | ComSatBw 1 |
| 69,3° Ost | DSP F21 (USA 159) |
| 70,2° Ost | Raduga 1M-1 |
| 71,3° Ost | UFO F11 (USA 174) (Bandplan: November oder Quebec) (IOR) |
| 72,7° Ost | UFO F10 (USA 146) (Bandplan: November oder Quebec) (IOR) |
| ~ 76 Ost Drift -0,21°/d |
Leasat F5 (Bandplan: Whiskey und Yankee) (14°Inkliniert) |
Objekt-Nummer |
Satelliten im HEO |
| 23945 | SDS 2-F4 (USA 125) |
| 25148 | SDS 3-F1 (USA 137) |
| 28384 | SDS 3-F4 (USA 179) |
| 32378 | SDS 3-F5 (USA 198) |
Objekt-Nummer |
Satelliten im LEO |
| 21799 21808 21809 |
NOSS 2-2 (C) (USA 74) NOSS 2-2 (D) (USA 76) NOSS 2-2 (E) (USA 77) |
| 23862 23908 23936 |
NOSS 2-3 (D) (USA 120) NOSS 2-3 (C) (USA 121) NOSS 2-3 (E) (USA 122) |
| 21949 | Singleton 3 (USA 81) |
Objekt-Nummer |
Satelliten im Friedhofs-Orbit |
| 19687 | Skynet 4B (Drift -2,14°/d (westlich), 168 Tage pro Umlauf) |
| 20401 | Skynet 4A (Drift -4,64°/d (westlich), 77 Tage pro Umlauf) |
| 21047 | NATO 4A (Drift -7,26°/d (westlich), 49 Tage pro Umlauf) |
| 22563 | UFO F1 (Drift -3,69°/d (westlich), 97 Tage pro Umlauf) |
| 25134 | Skynet 4D (Drift -4,05°/d (westlich), 88 Tage pro Umlauf) |
FltSatCom (Fleet Satellite Communications)
FltSatCom-Satelliten (Abk. für Fleet Satellite Communications, wobei Fleet auf dt. Flotte heißt) sind geostationäre militärische Nachrichtensatelliten der U.S. NAVY, die zur Führung von Überwasser- und Unterwasserfahrzeugen sowie der maritimen Eingreiftruppen genutzt werden. Die Entwicklung des FltSatCom-Systems begann im Jahre 1971. Nach der Startphase von vier FltSatCom-Satelliten von 1978-1980 war das weltweite Netz vollständig. Es arbeitet mit drei ständig in Betrieb befindlichen Satelliten. Im Jahr 1981 folgte ein weiterer fünfter Satellit der als Reserve dienen sollte. Die FltSatCom-Satelliten haben eine hexagonale Form mit einer Höhe von 1,27 m und einen Durchmesser von 2,44 m, bei einem Gewicht von 987 kg. Die Lebensdauer wurde damals bis zu 5 Jahre bestimmt. Bis heute sind die Satelliten aber schon bis 6 Mal so lange aktiv gewesen. Als Sendeantenne nutzt man eine zirkulare Helical- bzw. Wendelantenne mit einem Antennenreflektor von 4,80 m Durchmesser. Bei der Empfangsantenne nutzt man eine 18fache gewundene Helicalantenne. FltSatCom ist der Vorgänger von dem heutigen UFO (UHF Follow-On) Satellitensystem, was dieses in seinen Funktionen eigentlich vollständig abgelösen sollte. Jeder der FltSatCom-Satelliten besitzt 12 schmalbandige Lineartransponder von je 5 kHz und 10 schmalbandige Lineartransponder von je 25 kHz Bandbreite. Zusätzlich gibt es noch einen breitbandigen Lineartransponder mit 575 kHz Bandbreite.

| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Alpha |
Transponder Frequenz Bandplan: Bravo |
Transponder Frequenz Bandplan: Charlie |
Transponder Frequenz Bandplan: Delta |
Transponder Benutzer |
| 1 | 25 kHz | 250,450 MHz | 250,550 MHz | 250,650 MHz | 250,350 MHz | USN Fleet Broadcast |
| ? | 25 kHz | 260,300 MHz | 261,400 MHz | 262,000 MHz | 263,500 MHz | ? |
| ? | 25 kHz | 260,325 MHz | 261,425 MHz | 262,025 MHz | 263,525 MHz | ? |
| 2-F1 | 25 kHz | 260,350 MHz | 261,450 MHz | 262,050 MHz | 263,550 MHz | DoD |
| 2-F2 | 25 kHz | 260,375 MHz | 261,475 MHz | 262,075 MHz | 263,575 MHz | DoD |
| 2-F3 | 25 kHz | 260,400 MHz | 261,500 MHz | 262,100 MHz | 263,600 MHz | DoD |
| 2-F4 | 25 kHz | 260,425 MHz | 261,525 MHz | 262,125 MHz | 263,625 MHz | DoD |
| 2-F5 | 25 kHz | 260,450 MHz | 261,550 MHz | 262,150 MHz | 263,650 MHz | DoD |
| 2-F6 | 25 kHz | 260,475 MHz | 261,575 MHz | 262,175 MHz | 263,675 MHz | DoD |
| 2-F7 | 25 kHz | 260,500 MHz | 261,600 MHz | 262,200 MHz | 263,700 MHz | DoD |
| 2-F8 | 25 kHz | 260,525 MHz | 261,625 MHz | 262,225 MHz | 263,725 MHz | DoD |
| 2-F9 | 25 kHz | 260,550 MHz | 261,650 MHz | 262,250 MHz | 263,750 MHz | DoD |
| 2-F10 | 25 kHz | 260,575 MHz | 261,675 MHz | 262,275 MHz | 263,775 MHz | DoD |
| 2-F11 | 25 kHz | 260,600 MHz | 261,700 MHz | 262,300 MHz | 263,800 MHz | DoD |
| 2-F12 | 25 kHz | 260,625 MHz | 261,725 MHz | 262,325 MHz | 263,825 MHz | DoD |
| 2-F13 | 25 kHz | 260,650 MHz | 261,750 MHz | 262,350 MHz | 263,850 MHz | DoD |
| 2-F14 | 25 kHz | 260,675 MHz | 261,775 MHz | 262,375 MHz | 263,875 MHz | DoD |
| 2-F15 | 25 kHz | 260,700 MHz | 261,800 MHz | 262,400 MHz | 263,900 MHz | DoD |
| 2-F16 | 25 kHz | 260,725 MHz | 261,825 MHz | 262,425 MHz | 263,925 MHz | DoD |
| 2-F17 | 25 kHz | 260,750 MHz | 261,850 MHz | 262,450 MHz | 263,950 MHz | DoD |
| 2-F18 | 25 kHz | 260,775 MHz | 261,875 MHz | 262,475 MHz | 263,975 MHz | DoD |
| 2-F19 | 25 kHz | 260,800 MHz | 261,900 MHz | 262,500 MHz | 264,000 MHz | DoD |
| 2-F20 | 25 kHz | 260,825 MHz | 261,925 MHz | 262,525 MHz | 264,025 MHz | DoD |
| 2-F21 | 25 kHz | 260,850 MHz | 261,950 MHz | 262,550 MHz | 264,050 MHz | DoD |
| ? | 25 kHz | 260,875 MHz | 261,975 MHz | 262,575 MHz | 264,075 MHz | DoD |
| 3 | 25 kHz | 251,950 MHz | 252,050 MHz | 252,150 MHz | 251,850 MHz | NAVY |
| 4 | 25 kHz | 253,650 MHz | 253,750 MHz | 253,850 MHz | 253,550 MHz | NAVY |
| 5 | 25 kHz | 255,350 MHz | 255,450 MHz | 255,550 MHz | 255,225 MHz | NAVY |
| 6 | 25 kHz | 256,950 MHz | 257,050 MHz | 257,150 MHz | 256,850 MHz | NAVY |
| 7 | 25 kHz | 258,450 MHz | 258,550 MHz | 258,650 MHz | 258,350 MHz | NAVY |
| 8 | 25 kHz | 265,350 MHz | 265,450 MHz | 265,550 MHz | 265,250 MHz | NAVY |
| 9 | 25 kHz | 266,850 MHz | 266,950 MHz | 267,050 MHz | 266,750 MHz | NAVY |
| 10 | 25 kHz | 268,250 MHz | 268,350 MHz | 268,450 MHz | 268,150 MHz | NAVY |
| 11 | 25 kHz | 269,750 MHz | 269,850 MHz | 269,950 MHz | 269,650 MHz | NAVY |
| 12 | 5 kHz | 243,945 MHz | 244,045 MHz | 244,145 MHz | 243,845 MHz | Air Force |
| 13 | 5 kHz | 243,955 MHz | 244,055 MHz | 244,155 MHz | 243,855 MHz | Air Force |
| 14 | 5 kHz | 243,960 MHz | 244,060 MHz | 244,160 MHz | 243,860 MHz | Air Force |
| 15 | 5 kHz | 243,965 MHz | 244,065 MHz | 244,165 MHz | 243,865 MHz | Air Force |
| 16 | 5 kHz | 243,970 MHz | 244,070 MHz | 244,170 MHz | 243,870 MHz | Air Force |
| 17 | 5 kHz | 243,975 MHz | 244,075 MHz | 244,175 MHz | 243,875 MHz | Air Force |
| 18 | 5 kHz | 243,980 MHz | 244,080 MHz | 244,180 MHz | 243,880 MHz | Air Force |
| 19 | 5 kHz | 243,985 MHz | 244,085 MHz | 244,185 MHz | 243,885 MHz | Air Force |
| 20 | 5 kHz | 243,990 MHz | 244,090 MHz | 244,190 MHz | 243,890 MHz | Air Force |
| 21 | 5 kHz | 243,995 MHz | 244,095 MHz | 244,195 MHz | 243,895 MHz | Air Force |
| 22 | 5 kHz | 244,000 MHz | 244,100 MHz | 244,200 MHz | 243,900 MHz | Air Force |
| 23 | 5 kHz | 244,010 MHz | 244,110 MHz | 244,210 MHz | 243,910 MHz | Air Force |
Die UFO-Satelliten (Abk. für Ultra High Frequency Follow-On) sind geostationäre militärische Nachrichtensatelliten der U.S. NAVY, welche die Nachfolger der in die Jahre gekommenen Leasat und FltSatCom Satelliten sind. Sie sind größtenteils für Sprechfunk und für Übertragungen kleinere Datenraten ausgelegt. Jeder der UFO-Satelliten hat 21 schmalbandige Lineartransponder von je 5 kHz und 18 schmalbandige Lineartransponder von je 25 kHz Bandbreite.

| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: November |
Transponder Frequenz Bandplan: Oscar |
Transponder Frequenz Bandplan: Papa |
Transponder Frequenz Bandplan: Quebec |
Transponder Benutzer |
| 1 | 25 kHz | 250,350 MHz | 250,450 MHz | 250,550 MHz | 250,650 MHz | USN Fleet Broadcast |
| 2 | 25 kHz | 251,850 MHz | 251,950 MHz | 252,050 MHz | 252,150 MHz | NAVY |
| 3 | 25 kHz | 253,550 MHz | 253,650 MHz | 253,750 MHz | 253,850 MHz | NAVY |
| 4 | 25 kHz | 255,250 MHz | 255,350 MHz | 255,450 MHz | 255,550 MHz | NAVY |
| 5 | 25 kHz | 256,850 MHz | 256,950 MHz | 257,050 MHz | 257,150 MHz | NAVY |
| 6 | 25 kHz | 258,350 MHz | 258,450 MHz | 258,550 MHz | 258,650 MHz | NAVY |
| 7 | 25 kHz | 265,250 MHz | 265,350 MHz | 265,450 MHz | 265,550 MHz | NAVY |
| 8 | 25 kHz | 266,750 MHz | 266,850 MHz | 266,950 MHz | 267,050 MHz | NAVY |
| 9 | 25 kHz | 268,150 MHz | 268,250 MHz | 268,350 MHz | 268,450 MHz | NAVY |
| 10 | 25 kHz | 269,650 MHz | 269,750 MHz | 269,850 MHz | 269,950 MHz | NAVY |
| 11 | 25 kHz | 260,375 MHz | 260,575 MHz | 260,425 MHz | 260,625 MHz | DoD |
| 12 | 25 kHz | 260,475 MHz | 260,675 MHz | 260,525 MHz | 260,725 MHz | DoD |
| 13 | 25 kHz | 261,575 MHz | 262,075 MHz | 261,625 MHz | 262,125 MHz | DoD |
| 14 | 25 kHz | 261,675 MHz | 262,175 MHz | 261,725 MHz | 262,225 MHz | DoD |
| 15 | 25 kHz | 261,775 MHz | 262,275 MHz | 261,825 MHz | 262,325 MHz | DoD |
| 16 | 25 kHz | 261,875 MHz | 262,375 MHz | 261,925 MHz | 262,425 MHz | DoD |
| 17 | 25 kHz | 263,575 MHz | 263,775 MHz | 263,625 MHz | 263,825 MHz | DoD |
| 18 | 25 kHz | 263,675 MHz | 263,875 MHz | 263,725 MHz | 263,925 MHz | DoD |
| 19 | 5 kHz | 243,915 MHz | 243,995 MHz | 244,075 MHz | 244,155 MHz | Air Force |
| 20 | 5 kHz | 243,925 MHz | 244,005 MHz | 244,085 MHz | 244,165 MHz | Air Force |
| 21 | 5 kHz | 243,935 MHz | 244,015 MHz | 244,095 MHz | 244,175 MHz | Air Force |
| 22 | 5 kHz | 243,945 MHz | 244,025 MHz | 244,105 MHz | 244,185 MHz | Air Force |
| 23 | 5 kHz | 243,955 MHz | 244,035 MHz | 244,115 MHz | 244,195 MHz | Air Force |
| 24 | 5 kHz | 243,965 MHz | 244,045 MHz | 244,125 MHz | 244,205 MHz | Air Force |
| 25 | 5 kHz | 243,975 MHz | 244,055 MHz | 244,135 MHz | 244,215 MHz | Air Force |
| 26 | 5 kHz | 243,985 MHz | 244,065 MHz | 244,145 MHz | 244,225 MHz | Air Force |
| 27 | 5 kHz | 248,845 MHz | 248,975 MHz | 249,105 MHz | 249,235 MHz | Air Force |
| 28 | 5 kHz | 248,855 MHz | 248,985 MHz | 249,115 MHz | 249,245 MHz | Air Force |
| 29 | 5 kHz | 248,865 MHz | 248,995 MHz | 249,125 MHz | 249,255 MHz | Air Force |
| 30 | 5 kHz | 248,875 MHz | 249,005 MHz | 249,135 MHz | 249,265 MHz | Air Force |
| 31 | 5 kHz | 248,885 MHz | 249,015 MHz | 249,145 MHz | 249,275 MHz | Air Force |
| 32 | 5 kHz | 248,895 MHz | 249,025 MHz | 249,155 MHz | 249,285 MHz | Air Force |
| 33 | 5 kHz | 248,905 MHz | 249,035 MHz | 249,165 MHz | 249,295 MHz | Air Force |
| 34 | 5 kHz | 248,915 MHz | 249,045 MHz | 249,175 MHz | 249,305 MHz | Air Force |
| 35 | 5 kHz | 248,925 MHz | 249,055 MHz | 249,185 MHz | 249,315 MHz | Air Force |
| 36 | 5 kHz | 248,935 MHz | 249,065 MHz | 249,195 MHz | 249,325 MHz | Air Force |
| 37 | 5 kHz | 248,945 MHz | 249,075 MHz | 249,205 MHz | 249,335 MHz | Air Force |
| 38 | 5 kHz | 248,955 MHz | 249,085 MHz | 249,215 MHz | 249,345 MHz | Air Force |
| 39 | 5 kHz | 248,965 MHz | 249,095 MHz | 249,225 MHz | 249,355 MHz | Air Force |
Auf den weit östlichen Satellitenpositionen 71,1° und 72,6°Ost, wurden die letzten
beiden UFO-Satelliten UFO F10 und UFO F11 dieser Serie für die IOR-Versorgung
positioniert. Beide Satelliten sollen als Besonderheit zu den bekannten 4 Bandplänen mit
jeweils 39 UHF-Transpondern, zusätzlich 10 weitere UHF-Transponder pro Satellit nutzen.
Peter S. de Deugd und Nils von Storch sind gleichermaßen die Entdecker der
Transponder-Frequenzen.
UFO-Satelliten |
UFO F10 / UFO F11 |
251,850 - 252,150 MHz |
251,900 / 252,000 MHz |
253,550 - 253,850 MHz |
253,600 / 253,700 MHz |
255,250 - 255,550 MHz |
255,400 MHz |
256,850 - 257,150 MHz |
256,900 / 257,000 / 257,100 MHz |
258,350 - 258,650 MHz |
258,500 MHz |
261,400 - 261,950 MHz |
261,925 MHz (Bandplan Papa) |
262,000 - 262,550 MHz |
262,000 / 262,050 MHz |
263,500 - 264,050 MHz |
263,600 / 263,700 MHz |
265,250 - 265,550 MHz |
265,400 / 265,500 MHz |
266,750 - 267,050 MHz |
266,900 MHz |
268,150 - 268,450 MHz |
268,200 / 268,300 / 268,400 MHz |
269,650 - 269,950 MHz |
269,700 / 269,800 MHz |
Die Skynet-Satelliten sind geostationäre militärische Nachrichtensatelliten von Großbritannien, für die Verbindung zwischen den USA und den anderen NATO-Ländern. Mit Skynet 1A hatte man 1969 den Aufbau des Satellitensystems begonnen. Die ersten drei Skynet-4-Satelliten A, B und C der 4. Satellitengeneration, wurden durch British Aerospace 1988 gebaut. Diese sind mit 2 Transponder im P-Band und 3 Transponder im X-Band bestückt. Die beiden schmalbandigen P-Band Lineartransponder haben eine Bandbreite von je 25 kHz und eine Sendeleistung von 40 Watt. Die Skynet-4-Satelliten D, E und F haben eine Sendeleistung von 50 Watt ihrer P-Band Lineartransponder.

| Transponder Frequenzbereiche der Skynet-4-Satellitenserie |
| 253,800 - 254,200 MHz |
| 257,300 - 257,700 MHz |
NATO 4A |
NATO 4B / Skynet 4A | Skynet 4B | Skynet 4C |
254,100 MHz |
253,950 MHz | 254,150 MHz | 254,200 MHz |
257,600 MHz |
257,450 MHz | 257,650 MHz | 257,550 MHz (vorher 257,325 MHz) |
| Skynet 4D | Skynet 4E | Skynet 4F |
254,125 MHz (vorher 253,875 MHz) |
254,150 MHz (vorher 254,050 MHz) | 253,800 MHz |
257,425 MHz (vorher 257,300 MHz) |
257,650 MHz (vorher 257,550 MHz) | 257,425 MHz (vorher 257,500 MHz) |
Am 11.März 2007 wurde der erste Satellit Skynet 5A der 5. Satellitengeneration mit einer Ariane 5 Trägerrakete gestartet. Alle britischen Skynet-5-Satelliten besitzen 15 X-Band und 5 P-Band (38 kHz) Transponder. Einer der 38-kHz-Transponder kann auch aufgeteilt werden, so das 5 schmalbandig Transponder entstehen und es dann insgesamt 9 Transponder sind. Am 14.November 2007 wurde der zweite Satellit Skynet 5B ebenfalls mit einer Ariane 5 Trägerrakete gestartet. Noch während des Transfer-Orbits hat Paul J. Marsh, G7EYT/M0EYT alle P-Band Transponder gefunden. Am 13.Juni 2008 wurde der letzte Satellit der 5. Satellitengeneration, Skynet 5C mit einer Ariane 5 Trägerrakete in den GEO gebracht.

| Transponder Bandbreite |
Skynet 5A | Skynet 5B | Skynet 5C |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 8 kHz | 249,480 MHz | 249,450 MHz | 249,500 MHz |
| 8 kHz | 249,500 MHz | 250,140
MHz (vorher 249,500 MHz) |
249,550 MHz |
| 8 kHz | 249,530
MHz (vorher 250,130 MHz) |
250,150
MHz (vorher 249,900 MHz) |
249,880 MHz |
| 8 kHz | 249,550
MHz (vorher 250,200 MHz) |
250,160
MHz (vorher 250,180 MHz) |
249,900 MHz |
| 38 kHz | 245,850
MHz (vorher 245,800 MHz) |
247,380
MHz (vorher 245,200 MHz) |
245,800
MHz (vorher 245,900 MHz) |
| 8 / 38 kHz | 249,850 MHz | 250,180
MHz (vorher 249,950 MHz) |
250,100 MHz |
| 38 kHz | 253,930 MHz | 254,830
MHz (vorher 253,990 / 254,730 MHz) |
249,920
MHz (vorher 254,730 MHz) |
| 38 kHz | 256,450
MHz (vorher 257,700 MHz) |
257,900 MHz | 256,600 MHz |
| 38 kHz | 261,280
MHz (vorher 261,200 MHz) |
261,150
MHz (vorher 262,500; 260,250; 261,100 MHz) |
262,200
MHz (vorher 261,350; 261,100 MHz) |
SICRAL 1 (Sistema Italiana de Communicazione Riservente Allarmi) wurde zusammen mit Skynet 4F am 07.Februar 2001 mit einer Ariane 4 Trägerrakete gestartet. SICRAL 1 ist der erste italienische Satellit für militärische Kommunikation der italienischen Streitkräfte. Am 20.April 2009 wurde mit einer Zenit-3SL Trägerrakete von der mobilen Sea Launch Plattform im pazifischen Ozean, der zweite Satellit SICRAL 1B gestartet. Beide SICRAL Satelliten sind mit 3 P-Band, 5 X-Band und 1 Ka-Band Transponder ausgestattet. Die Besonderheit ist, daß zwischen den P-Band und X-Band Transpondern ein Interlink besteht. Ronald Rensen von Mysteryship ist der Entdecker der P-Band Transponder des SICRAL 1B. Wo der SICRAL 1 einen scheinbar zusammenhängenden P-Band Transponder mit einer Breite von 150 kHz hat, besteht der Nachfolger SICRAL 1B wohl aus einzelnen 37 kHz P-Band Transpondern, welche durch Lücken getrennt sind.

| SICRAL 1 | SICRAL 1B |
| Transponder Frequenzband | Transponder Frequenzband |
| 252,200 - 252,350 MHz | 252,400 - 252,550 MHz |
| 258,150 - 258,300 MHz | 259,975 - 260,125 MHz |
| 267,100 - 267,250 MHz | 267,875 - 268,100 MHz |
| Transponder Bandbreite |
SICRAL 1 | SICRAL 1B |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 25 / 37 kHz | 252,225 MHz | 252,400 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,250 MHz | 252,450 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,275 MHz | 252,500 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,300 MHz | 252,550 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,325 MHz | 252,600 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,175 MHz | 259,975 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,200 MHz | 260,025 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,225 MHz | 260,075 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,250 MHz | 260,125 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,275 MHz | 260,175 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,125 MHz | 267,875 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,150 MHz | 267,925 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,175 MHz | 268,000 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,200 MHz | 268,050 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,225 MHz | 268,100 MHz |
Am 01.Oktober 2009 wurde der erste deutsche militärische Kommunikationssatellit der
Bundeswehr ComSatBw 1 mit einer Ariane 5 Trägerrakete gestartet. Die ComSatBw Serie ist
mit 5 P-Band und 4 X-Band Transpondern ausgestattet. Mit einem Satellitensystem von zwei
geostationär positionierten Satelliten, will die Bundeswehr ein Gebiet von Amerika bis
nach Ost-Asien abdecken. Die Satelliten werden für die Kommunikation der entlegenen
Truppen wie z.B. auf dem Balkan, am Horn von Afrika oder in Afghanistan zum Hauptquartier
in Potsdam verwendet. Die Nutzungsdauer liegt in einem Zeitrahmen von 15 Jahren. Der
zweite Satellit ComSatBw 2 ist am 22.Mai 2010 ebenfalls mit einer Ariane 5 Trägerrakete
gestartet worden.
Ronald Rensen von
Mysteryship ist der Entdecker der P-Band Transponder des ComSatBw 1.

| Transponder Bandbreite |
ComSatBw 1 | ComSatBw 2 |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 38 kHz | 244,275 MHz (vorher 243,625; 244,975 MHz) |
243,625 MHz (vorher 244,975 MHz) |
| 38 kHz | 249,400 MHz (vorher 248,750; 248,175; 253,750 MHz) |
248,750 MHz (vorher 249,400 MHz) |
| 38 kHz | 251,775 MHz (vorher 254,775; 250,900 MHz) |
250,900 MHz |
| 38 kHz | 255,775 MHz (vorher 255,500; 255,450 MHz) |
254,775 MHz (vorher 255,775 MHz) |
| 38 kHz | 259,425 MHz (vorher 259,250 MHz) |
259,150 MHz (vorher 259,425 MHz) |
Die SDS-Satelliten (Satellite Data System) sind ein Satellitensystem der U.S. Air
Force, zum Einsatz für die Versorgung der nördlichen Polargebiete. Geostationäre
Satelliten sind auf Grund der geringen Elevation, in diesen Gebieten schlecht bzw.
oberhalb vom 82. Breitengrades überhaupt nicht mehr zu empfangen. Die Hauptaufgabe der
SDS-Satelliten ist es als Echtzeit-Datenrelais zu arbeiten, um Aufklärungsfotos von den
umlaufenden KeyeHole Spionagesatelliten zum Boden zu leiten. Außerdem sollen sie auch
nukleare Explosionen mit Hilfe von Infrarot-Sensoren entdecken können.
Von den insgesamt fünf Satelliten der 3.Satellitengeneration, befindet sich der SDS 3-F2
(USA 155) auf 10° West und der SDS 3-F3 (USA 162) auf 143° West, in einer
geostationären Position. Der SDS 3-F1 (USA 137), SDS 3-F4 (USA 179) und der SDS 3-F5 (USA
198) ist hingegen in einem HEO (Highly Elliptical Orbit) bzw. einer Molnija (stark
elliptischen) Umlaufbahn, die eine Bahnneigung (Inklination) von 63,4° besitzt. Von der
2.Satellitengeneration ist noch der SDS 2-F4 aktiv in einem HEO. Natürlich werden normal
von NORAD keine Keplerelemente von den eigenen Militärsatelliten herausgegeben, so daß
man zu den selbst erstellten Bahnelementen der
"Späher-Jäger" greifen muß.
Die SDS-Satelliten sind keine klassischen 2-Wege-Kommunikationssatelliten, sie haben
vielmehr einen Downlink, wo nur Datenübertragungen stattfinden können. Weiter sind die
SDS-Satelliten für unterschiedlichen UHF-Bandbreiche ausgelegt. Der SDS 2-F4 (USA 125)
und der SDS 3-F1 (USA 137) besitzen einen 65 kHz breiten Downlink im Air Force Bereich
(AFSATCOM) im so genannten Bandplan Delta, wo mehr als 20 schmalbandige Datensignale mit
75 bps übertragen werden. Die Satelliten SDS 3-F2 (USA 155), SDS 3-F3 (USA 162), SDS 3-F4
(USA 179) und SDS 3-F5 (USA 198) , haben mehrere Downlinks im Fleet Broadcast Bereich.

| Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenzband |
Transponder Benutzer |
| 65 kHz | 243,695 - 243,760 MHz | SDS 2-F4 (USA 125) im HEO SDS 3-F1 (USA 137) im HEO |
Die DSP-Satelliten (Defense Support Program) gehören zum Frühwarnsystem der USA. Diese geostationären Satelliten sind mit hochempfindlichen Infrarot-Sensoren ausgestattet, womit sie in der Lage sind, nahezu alle Raketenstarts auf der Welt zu melden. Das Satellitensystem liefert ständig Warndaten über Kommunikationslinks zu NORAD und zur U.S. Weltraumkommandozentrale in den Cheyene Mountains.
Die Satellitensysteme SDS 3 und DSP sollten nach den Angaben der ITU Master Frequency List, die folgenden Downlinkfrequenzen des Fleet Broadcast Bereiches nutzen.
| Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz |
Transponder Benutzer |
| 25 kHz | 250,075 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 250,200 MHz | Skynet 5A |
| 25 kHz | 250,225 MHz | |
| 25 kHz | 251,275 MHz | SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 251,300 MHz | |
| 25 kHz | 251,325 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 251,700 MHz | SDS 3-F4 (USA 179) und SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 256,375 MHz | SDS 3-F4 (USA 179) und SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 256,475 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 257,825 MHz | |
| 25 kHz | 258,775 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 258,800 MHz | SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 260,950 MHz | |
| 25 kHz | 262,675 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 263,225 MHz | |
| 25 kHz | 263,250 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 263,375 MHz | |
| 25 kHz | 267,550 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 267,575 MHz | |
| 25 kHz | 267,800 MHz | |
| 25 kHz | 267,825 MHz | |
| 25 kHz | 268,675 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 268,700 MHz | |
| 25 kHz | 268,925 MHz | |
| 25 kHz | 268,950 MHz |
Die MILSTAR-Satelliten (Military Strategic and Tactical Relay) sind die wichtigsten geostationären Kommunikationssatelliten für das U.S.-Militär. Sie übertragen die wesentliche Kommunikation für Befehle und Steuerung der strategischen und taktischen Kräfte, von allen Niveaus in einen Konflikt. Der AFSATCOM Bereich wird bei den MILSTAR-Satelliten für die Verbreitung von EAM (Emergency Action Message) genutzt. Dies sind vorformatierte Befehle, für die leitfähigen nuklearen Kräfte zur Ausführung von Angriffen oder Gegenmaßnahmen in einem nuklearen Krieg. Seit 1994 wurden bis heute sechs MILSTAR-Satelliten in einen GEO gebracht. Mit der geplanten Konstellation von vier geostationären Satelliten, würde es eine weltweite Abdeckung zwischen den Breitengraden 65° Süd und 65° Nord geben. Die MILSTAR 1 und 2 Serie hat jeweils einen 40 kHz breiten Downlink im Air Force Bereich (AFSATCOM II-R) und einen einzigen Fleet Broadcast Transponder pro Satellit. Insgesamt soll ein MILSTAR-Satellit 37 separate Downlinks haben.

| Transponder Bandbereich |
Transponder Frequenzbereich |
Transponder Sendeleistung |
| AFSATCOM | 243,700 - 244,500 MHz | 30 Watt |
| Fleet Broadcast | 250,400 - 253,100 MHz | 50 Watt |
| Transponder Bandbreite |
MILSTAR 1-F1 | MILSTAR 2-F3 |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 40 kHz | 243,805 - 243,845 MHz | 243,765 - 243,805 MHz |
| 25 kHz | 253,500 MHz | 253,425 MHz (vorher 253,400 MHz) |
| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Whiskey |
Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Yankee |
| 09 | 5 kHz | 243,855 MHz | 03 | 36 kHz | 252,050 MHz |
| 10 | 5 kHz | 243,860 MHz | 04 | 36 kHz | 253,750 MHz |
| 11 | 8 kHz | 243,875 MHz | 05 | 36 kHz | 255,450 MHz |
| 12 | 8 kHz | 243,900 MHz | 06 | 36 kHz | 257,050 MHz |
| 13 | 8 kHz | 243,910 MHz | 07 | 36 kHz | 258,550 MHz |
| - | - | - | 08 | 36 kHz | 265,450 MHz |
Die DSCS-Satelliten (Defense Satellite Communications System) sind militärische geostationär positionierte Kommunikationssatelliten der USA. Sie dienen für die Kommunikation zwischen den Dienststellen in den USA und den weltweit verteilten Militärstützpunkten. Die DSCS 3 Satelliten besitzen einen einzigen SCT (Single Channel Transponder ) im Air Force Bereich (AFSATCOM), als sekundäres Kommunikationssystem. Nach verschiedenen Angaben sollen die DSCS-Satelliten u.a. im Bandplan Delta aktiv sein, wie ihn auch schon die SDS-Satelliten im HEO nutzen. Es gibt aber auch noch den Bandplan Echo, der im Moment von keinen anderen UHF-Satelliten genutzt wird. In einer Frequenzliste fand ich die Frequenz 242,500 MHz für den DSCS 3-F5 (USA 78), welche dann schon in einem Volna Band liegen würde. Zusätzlich zum UHF besitzen die DSCS 2 Satelliten noch 2 Transponder und die DSCS 3 Satelliten noch 6 Transponder im X-Band.

| Transponder Frequenz |
Transponder Benutzer |
| 242,500 MHz | DSCS 3-F5 (USA 78) |
| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Delta |
Transponder Frequenz Bandplan: Echo |
| 1 | 5 kHz | 243,695 MHz | 243,855 MHz |
| 2 | 5 kHz | 243,705 MHz | 243,865 MHz |
| 3 | 5 kHz | 243,710 MHz | 243,870 MHz |
| 4 | 5 kHz | 243,715 MHz | 243,875 MHz |
| 5 | 5 kHz | 243,720 MHz | 243,880 MHz |
| 6 | 5 kHz | 243,725 MHz | 243,885 MHz |
| 7 | 5 kHz | 243,730 MHz | 243,890 MHz |
| 8 | 5 kHz | 243,735 MHz | 243,895 MHz |
| 9 | 5 kHz | 243,740 MHz | 243,900 MHz |
| 10 | 5 kHz | 243,745 MHz | 243,905 MHz |
| 11 | 5 kHz | 243,750 MHz | 243,910 MHz |
| 12 | 5 kHz | 243,760 MHz | 243,920 MHz |
Das russische Volna (dt. Welle) Kommunikationssystem ist das militärische Gegenstück zum UHF-SatCom der westlichen Welt. Es arbeitet in den Bereichen für den Uplink von 335-400 MHz und von 240-322 MHz für den Downlink. Volna sind keine eigenständigen Satelliten, sondern viel mehr Nutzlasten an russischen Militärsatelliten. Hauptsächlich kann man es an den geostationären Raduga (dt. Regenbogen) Satelliten finden. Die geeigneten Positionen für Europa sind auf 44,5° Ost mit dem Raduga 1-5 und auf 70,2° Ost mit dem Raduga 1M-1.
| Frequenzbereiche |
| 240,000 - 242,875 MHz 243,125 - 243,520 MHz 244,300 - 248,580 MHz 259,920 - 260,120 MHz 261,050 - 261,250 MHz 262,850 - 263,150 MHz 264,250 - 265,150 MHz 270,075 - 275,000 MHz 280,000 - 292,805 MHz 311,350 - 316,572 MHz 317,500 - 322,000 MHz |
Die NOSS-Satelliten gehören zum so genannten "Naval Ocean Surveillance System", kurz NOSS. Diese besitzen ein Millimeterwellen-Radar um damit durch Hilfe von Radio-Interferometrie Schiffe lokalisieren zu können. Die Eigentliche Aufgabe dieser Satelliten ist aber geheim. Die zweite Satellitenserie besteht aus einen Cluster von drei durch Seilen verbundenen Satelliten, die sich in einer Dreiecks-Formation als umlaufende LEO-Satelliten um die Erde bewegen. Wenn sie sich über West-Europa befinden wird der UHF-Downlink aktiviert.

| Signal-Bandbreite | Modulation | Frequenz | Satellit |
| 60 kHz | PSK | 250,150 MHz | NOSS 2-2 (C) (USA 74) im LEO NOSS 2-2 (D) (USA 76) im LEO NOSS 2-2 (E) (USA 77) im LEO |
| 60 kHz | PSK | 250,150 MHz | NOSS 2-3 (D) (USA 120) im LEO NOSS 2-3 (C) (USA 121) im LEO NOSS 2-3 (E) (USA 122) im LEO |
Die Singleton-Satellitenserie gehört zum "Wide Area Surveillance System", kurz WASS der USAF. Diese LEO-Satelliten besitzen eine Radarantenne mit einem Durchmesser von 10 Meter. Wie auch bei den NOSS-Satelliten wird bei ihnen über West-Europa der UHF-Downlink aktiviert.

| Signal-Bandbreite | Modulation | Frequenz | Satellit |
| 25 kHz | PSK | 258,150 MHz | Singleton 3 (USA 81) im LEO |
Mitschnitte über UHF Militär Satelliten
MilSatCom:
Operation Noble Endeavor, Sicherheit
für den NATO-Gipfel 2008 in Bukarest am 03.04.2008 von 12:12-13:25MESZ FltSatCom-8 auf
261,450MHz
Am Tag 2 vom NATO-Gipfel hat es sich um direkte
Kommunikantion über Satellit gehandelt.
Operation Noble Endeavor, Sicherheit für den
NATO-Gipfel 2008 in Bukarest am 04.04.2008 von 14:45-19:30MESZ FltSatCom-8 auf 261,450MHz
Am Tag 3 vom NATO-Gipfel wurde die komplette lokale
Kommunikation nur über Satellit weitergeleitet.
Sicherung des Luftraums per AWACS für den
EU-USA-Gipfel 2008 in Brdo, Slowenien am 10.06.2008 von 11:53-16:47MESZ FltSatCom 8 auf
261,675MHz
Radiosender:
Radiosender "Buenaventura de Caracol" auf
269,737MHz (Originalfrequenz 103,5MHz) über einen UFO-Satelliten der AOR
Radiosender "Radio Nueva Creacion" auf
261,400MHz über FltSatCom-8
Jingle des Radiosenders "Radio Kirios" auf
268,350MHz über einen UFO-Satelliten der AOR
Jingle des Radiosenders
"Radio Pop via de Colón" auf 254,097MHz (Originalfrequenz 102,5MHz) über NATO
4A
Musik des Radiosenders "Radio Pop via de
Colón" auf 254,097MHz (Originalfrequenz 102,5MHz) über NATO 4A
Jingle des Radiosenders "Radio Colina" auf
265,347MHz über einen UFO-Satelliten der AOR
Jingle des Radiosenders "Radyo ng
Bayan" auf 253,400MHz über MILSTAR 2-F3
SatCom-Piraten:
Deutsche Runde mit Satcom-Piraten am
24.08.2005 auf 258,175MHz über SICRAL
Deutschsprachige Satcom-Piraten Alois, Harry, Max und Walter,
die ihre Reichweite illegal durch einen geostationären Satelliten um einige tausend
Kilometer erweitern wollen.
AM-Flugfunk mit italienischen Akzent am 23.10.2007
von 18:18-18:39MESZ FltSatCom-8 auf 261,850MHz
Links zum Thema UHF Militär Satelliten
Frequenzliste: UHF MilSat im GEO, HEO und LEO
(Update: 20.08.10)
UHF MilSat Bänder
(Update: 20.08.10)
letzte Änderung: 20.08.2010