UHF Militär-Satelliten im GEO, HEO und LEO
| Alles hier Beschriebene dient nur zur Dokumentation und ist auf keinen Fall eine Anleitung für das Empfangen ! |
Die Aufgaben der UHF-Satelliten:
![]() Portable Terminal Spitfire AN/PSC-5 für Sprechfunk- und Datenkommunikation mit einer DM C120 High Gain Antenne für den UHF-Satelliten Einsatz. Es ist eine 1-Man-Funkanlage was in 10 Minuten aufgebaut und betriebsbereit ist. |
Das U.S. Militär und die NATO hat ein weltweites Satellitennetz an geostationären UHF-Satelliten, die im Bereich des P-Bandes von 243-270 und 292-318 MHz in FM arbeiten. Diese dienen als Kommandosatelliten und haben die Aufgabe taktischen Daten- und Sprechfunkverkehr zwischen militärischen Bodenstationen, Schiffen, Flugzeugen und mobilen Landstreitkräften zu transportieren, die ohne aufwendige Antennenanlagen über einen Satelliten senden und empfangen möchten. Kurz gesagt zu allen Fahrzeugen die kein großes und kompliziertes Equipment wie z.B. eine Parabollantenne mit sich führen können, der für höhere gerne genutzte Frequenzbereiche des Militärs von nöten ist. Aber auch für besondere Zwecke wie z.B. für einem Start eines Space Shuttle, werden die UHF-Satelliten von Cape Radio der U.S. Air Force und den beteiligten Hilfskräften für das Shuttle Launch Support Nets genutzt.
Was ist zu hören ?:
Der gesamte Sprechfunkverkehr der U.S.-Regierung und dem Militär, wird fast ausschließlich digital über die UHF-Satelliten übertragen. Es kommen da u.a. solche abhörsicheren Dekodierverfahren wie ANDVT, KG-84, STANAG 4231 oder VINSON zum Einsatz. Lediglich über die SICRAL Satelliten wird noch vereinzelt analoger und somit unkodierter Sprechfunkverkehr abgewickelt. Im Jahre 1998 haben die Funk-Spezialisten Michael (Mike) Höhn, Oscar Diez und der Autor Christian Mass der spannenden Folgen von "Spionage selbstgemacht", in der Zeitschrift "Tele Satellit" heraus gefunden, daß die UHF-Satelliten keinerlei Sicherheitstechniken haben, die das nicht gestattete senden über die UHF-Satelliten verhindern soll. Somit gibt es außer militärischer Kommunikation auch viele ungewollte Übertragungen, von z.B. Telefon-Linkstrecken die für die Versorung in ländlichen Gebieten in Russland und im asiatischen Raum eingesetzt werden. Diese funktionieren auf der Basis eines lokalen Telefonnetzes mit einer hohen Sendeleistung mit bis zu 60 Watt im Uplinkband der Transponder. Aber auch exotische Radiostationen sind hin und wieder zu hören, die eine Reise um den halben Erdball machen, welche ihr Radioprogramm vom Studio zum Sender ebendfalls über Linkstrecken übertragen und da ausgerechnet Frequenzen des Uplinkbandes nutzen. Vielmals gibt es auch ungewollten Flugfunk in AM, da sich ja die UHF-Satelliten mit dem militärischen Flugfunk den UHF-Frequenzbereich teilen muß. Da die UHF-Satelliten nicht unterscheiden können, ob es gewollt oder ungewollte Kommunikation ist, senden sie einfach alles Empfangene wieder auf der Downlinkfrequenz des jeweiligen Lineartransponders zurück zur Erde. Das negative ist an der Sache nur, daß es aber auch mehr als ach so schlaue Funkpiraten gibt, die die Offenheit der UHF-Satelliten schamlos ausnutzten und diese sich als weltweiten HighTech-CB-Funk zu nutzen verstehen.
Empfangspraxis:
Die UHF-Satelliten sind 36.000 km von der Erde entfernt in einer geostationären
Umlaufbahn, wo sie somit ganztägig im Downlinkbereich von 243-270 MHz zu empfangen sind.
Der Empfang funktioniert im freien mit meinen Handscanner AOR AR8000 und aufgesteckter
Teleskopantenne in einer 45° Stellung, die auf optimale 27-30cm ¼ Lambda ausgezogen
wird, mit einen ausreichenden Signalpegel von max. S5-S7 schon sehr gut. Auch mit einer Groundplane habe ich gute Erfahrungen gemacht,
da diese einen Erhebungswinkel bis 30° besitzt und die geostationären Satelliten auch
nicht viel höher in der Elevation stehen. Viel besser sind aber schon Yagi-Antennen, da diese doch gegenüber
Rundstrahlantennen einen Antennen-Gewinn in der Empfangsleistung aufweisen. Da die
UHF-Satelliten in einer rechtsdrehenden kreisförmigen (zirkularen) Polarisation arbeiten,
bringen Helical- bzw. Wendelantennen oder Kreuz-Yagi's die optimale Empfangsleistung.
Komfortabler geht es dann nur noch mit den portablen UHF-Antennen der U.S.- und NATO-Streitkräften.
Die meisten der Lineartransponder der UHF-Satelliten sind aus taktischen Gründen immer
aktiv, auch wenn gerade nichts darüber übertragen wird. Man kann sie dann ganz einfach
an einem ständigen Transponderrauschen erkennen, der mit einem geringen Signalpegel
stehts vorhanden ist. Um noch unbekannte Lineartransponder aufspüren zu können, eignet
sich die Modulationsart SSB am besten. Denn somit kann man das Transponderrauschen der
Lineartransponder besser hörbar machen. Die meisten schmalbandigen Lineartransponder
haben eine Bandbreite zwischen 28 bis 38 kHz, wo es durchaus möglich ist, mehrere Signale
zeitgleich mit ein paar Kilohertz Abstand zu übertragen. Beim Umsetzen der Signale
berücksichtigen die Lineartransponder dabei immer die Empfangsfeldstärke bei der
Verteilung der Sendeleistung.
Positionen von UHF Militär Satelliten
| Region | Position |
Inklination | Satelliten im GEO |
Region | Position |
Inklination | Satelliten im GEO |
| P O R |
175,6° West | 6,4° | UFO F4 (USA 108) Bandplan: Oscar oder Papa | I O R |
11,6° Ost | SICRAL 1B | |
| 156,4° West | 8,0° | DSCS 3-F6 (USA 82) | 13,2° Ost | ComSatBw 2 | |||
| 149,4° West | 8,8° | MILSTAR 1-F2 (USA 115) | 16,2° Ost | 2,9° | SICRAL 1 | ||
| 143,7° West | 4,6° | SDS 3-F3 (USA 162) | 28,9° Ost | 7,7° | UFO F2 (USA 95) Bandplan: Oscar | ||
| 134,4° West | DSCS 3-F13 (USA 167) | 30,3° Ost | 3,9° | MILSTAR 2-F3 (USA 164) | |||
| 129,7° West | 4,6° | DSCS 3-F10 (USA 135) | 34,4° Ost | 9,1° | NATO 4B | ||
| A O R |
105,2° West | 5,7° | UFO F6 (USA 114) Bandplan: Quebec | 35,2° Ost | 6,7° | Skynet 4E | |
| 99,7° West | 6,7° | UFO F5 (USA 111) Bandplan: November | 52,7° Ost | Skynet 5B | |||
| 67,7° West | 2,9° | MILSTAR 2-F4 (USA 169) | 56,6° Ost | 6,6° | DSCS 3-F8 (USA 97) | ||
| 52,8° West | DSCS 3-F14 (USA 170) | 63,0° Ost | ComSatBw 1 | ||||
| 39,7° West | 7,6° | MILSTAR 1-F1 (USA 99) | 72,3° Ost | 3,4° | UFO F10 (USA 146) Bandplan: November / Quebec | ||
| 34,1° West | 5,1° | Skynet 4F | 71,2° Ost | 2,3° | UFO F11 (USA 174) Bandplan: November / Quebec | ||
| 30,5° West | 4,9° | SDS 3-F6 (USA 227) | 71,8° Ost | 9,3° | Leasat F5 Bandplan: Whiskey / Yankee / Zulu | ||
| 22,6° West | 5,2° | UFO F7 (USA 127) Bandplan: Papa | 73,7° Ost | 14,7° | SDS 2-F2 (USA 67) | ||
| 17,7° West | Skynet 5C | 94,0° Ost | 12,8° | FltSatCom F7 (USA 20) Bandplan: Bravo / Charlie | |||
| 15,2° West | 10,3° | FltSatCom F8 (USA 46) Bandplan: Bravo / Charlie | 94,6° Ost | 2,3° | DSCS 3-F11 (USA 148) | ||
| 12,0° West | 1,5° | DSCS 3-F12 (USA 153) | 97,9° Ost | 2,6° | Feng Huo 1 | ||
| 10,3° West | 4,3° | SDS 3-F2 (USA 155) | 103,2° Ost | Feng Huo 2 | |||
| 8,9° West | 7,5° | UFO F3 (USA 104) | P O R |
143,1° Ost | 6,3° | DSCS 3-F9 (USA 113) | |
| 0,9° West | 11,1° | Skynet 4C | 156,0° Ost | Optus and Defence C1 | |||
| 6,0° Ost | Skynet 5A | 171,6° Ost | 4,2° | UFO F8 (USA 138) Bandplan: Oscar oder Papa |
| Die grau hinterlegten Satelliten befinden sich von Deutschland aus in Funksicht. |
Objekt-Nummer |
Satelliten im HEO |
| 23945 | SDS 2-F4 (USA 125) |
| 25148 | SDS 3-F1 (USA 137) |
| 28384 | SDS 3-F4 (USA 179) |
| 32378 | SDS 3-F5 (USA 198) |
| 29668 | Meridian 1 |
| 35008 | Meridian 2 |
| 37212 | Meridian 3 |
| 37398 | Meridian 4 |
| 37818 | TacSat 4 |
Objekt-Nummer |
Satelliten im LEO |
| 21799 21808 21809 |
NOSS 2-2 (C) (USA 74) NOSS 2-2 (D) (USA 76) NOSS 2-2 (E) (USA 77) |
| 23862 23908 23936 |
NOSS 2-3 (D) (USA 120) NOSS 2-3 (C) (USA 121) NOSS 2-3 (E) (USA 122) |
| 21949 | Singleton 3 (USA 81) |
Objekt-Nummer |
Satelliten im Friedhofs-Orbit |
| 19687 | Skynet 4B (Drift -2,14°/d (westlich), 168 Tage pro Umlauf) |
| 20401 | Skynet 4A (Drift -4,64°/d (westlich), 77 Tage pro Umlauf) |
| 21047 | NATO 4A (Drift -7,26°/d (westlich), 49 Tage pro Umlauf) |
| 25134 | Skynet 4D (Drift -4,05°/d (westlich), 88 Tage pro Umlauf) |
FltSatCom (Fleet Satellite Communications)
FltSatCom-Satelliten (Abk. für Fleet Satellite Communications, wobei Fleet dt.Flotte) sind geostationäre militärische Nachrichtensatelliten der U.S. NAVY, die zur Führung von Überwasser- und Unterwasserfahrzeugen sowie der maritimen Eingreiftruppen genutzt werden. Die Entwicklung des FltSatCom-Systems begann im Jahr 1971. Der erste Satellit F1 dieser Serie wurde am 09.Februar 1978 gestarttet. Danach folgten weitere 7 Satelliten. Mit dem Start vom F8 am 25.September 1989 endete diese Serie, in der es zwei verschiedene Klassifizierungen gibt. Die Lebensdauer der Satelliten wurde auf bis zu 5 Jahre bestimmt, was bis heute von den letzten beiden aktiven Satelliten F7 und F8 schon die mehrfache Nutzungsdauer übersteigt. Als Sendeantenne nutzt man eine zirkulare Helical- bzw. Wendelantenne mit einem Antennenreflektor von 4,80 m Durchmesser. Die Empfangsantenne besteht aus einer 18fachen gewundene Helicalantenne. FltSatCom ist der Vorgänger von dem UFO (UHF Follow-On) Satellitensystem, was dieses in seiner Funktion eigentlich vollständig abgelösen sollte. Jeder der FltSatCom-Satelliten besitzt bis zu 12 schmalbandige Lineartransponder von je 5 kHz und 10 schmalbandige Lineartransponder von je 28 kHz Bandbreite. Zusätzlich gibt es noch einen breitbandigen Lineartransponder mit einer Bandbreite von 575 kHz.

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| Die grau hinterlegten Transponder Frequenzen sind derzeit von in Funksicht befindlichen Satelliten aktiv. |
| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Alpha |
Transponder Frequenz Bandplan: Bravo |
Transponder Frequenz Bandplan: Charlie |
Transponder Frequenz Bandplan: Delta |
Transponder Benutzer |
| 01 | 28 kHz | 250,450 MHz | 250,550 MHz | 250,650 MHz | 250,350 MHz | USN Fleet Broadcast |
| ? | 25 kHz | 260,300 MHz | 261,400 MHz | 262,000 MHz | 263,500 MHz | DoD |
| ? | 25 kHz | 260,325 MHz | 261,425 MHz | 262,025 MHz | 263,525 MHz | DoD |
| 02-F01 | 25 kHz | 260,350 MHz | 261,450 MHz | 262,050 MHz | 263,550 MHz | DoD |
| 02-F02 | 25 kHz | 260,375 MHz | 261,475 MHz | 262,075 MHz | 263,575 MHz | DoD |
| 02-F03 | 25 kHz | 260,400 MHz | 261,500 MHz | 262,100 MHz | 263,600 MHz | DoD |
| 02-F04 | 25 kHz | 260,425 MHz | 261,525 MHz | 262,125 MHz | 263,625 MHz | DoD |
| 02-F05 | 25 kHz | 260,450 MHz | 261,550 MHz | 262,150 MHz | 263,650 MHz | DoD |
| 02-F06 | 25 kHz | 260,475 MHz | 261,575 MHz | 262,175 MHz | 263,675 MHz | DoD |
| 02-F07 | 25 kHz | 260,500 MHz | 261,600 MHz | 262,200 MHz | 263,700 MHz | DoD |
| 02-F08 | 25 kHz | 260,525 MHz | 261,625 MHz | 262,225 MHz | 263,725 MHz | DoD |
| 02-0F9 | 25 kHz | 260,550 MHz | 261,650 MHz | 262,250 MHz | 263,750 MHz | DoD |
| 02-F10 | 25 kHz | 260,575 MHz | 261,675 MHz | 262,275 MHz | 263,775 MHz | DoD |
| 02-F11 | 25 kHz | 260,600 MHz | 261,700 MHz | 262,300 MHz | 263,800 MHz | DoD |
| 02-F12 | 25 kHz | 260,625 MHz | 261,725 MHz | 262,325 MHz | 263,825 MHz | DoD |
| 02-F13 | 25 kHz | 260,650 MHz | 261,750 MHz | 262,350 MHz | 263,850 MHz | DoD |
| 02-F14 | 25 kHz | 260,675 MHz | 261,775 MHz | 262,375 MHz | 263,875 MHz | DoD |
| 02-F15 | 25 kHz | 260,700 MHz | 261,800 MHz | 262,400 MHz | 263,900 MHz | DoD |
| 02-F16 | 25 kHz | 260,725 MHz | 261,825 MHz | 262,425 MHz | 263,925 MHz | DoD |
| 02-F17 | 25 kHz | 260,750 MHz | 261,850 MHz | 262,450 MHz | 263,950 MHz | DoD |
| 02-F18 | 25 kHz | 260,775 MHz | 261,875 MHz | 262,475 MHz | 263,975 MHz | DoD |
| 02-F19 | 25 kHz | 260,800 MHz | 261,900 MHz | 262,500 MHz | 264,000 MHz | DoD |
| 02-F20 | 25 kHz | 260,825 MHz | 261,925 MHz | 262,525 MHz | 264,025 MHz | DoD |
| 02-F21 | 25 kHz | 260,850 MHz | 261,950 MHz | 262,550 MHz | 264,050 MHz | DoD |
| ? | 25 kHz | 260,875 MHz | 261,975 MHz | 262,575 MHz | 264,075 MHz | DoD |
| 03 | 28 kHz | 251,950 MHz | 252,050 MHz | 252,150 MHz | 251,850 MHz | NAVY |
| 04 | 28 kHz | 253,650 MHz | 253,750 MHz | 253,850 MHz | 253,550 MHz | NAVY |
| 05 | 28 kHz | 255,350 MHz | 255,450 MHz | 255,550 MHz | 255,225 MHz | NAVY |
| 06 | 28 kHz | 256,950 MHz | 257,050 MHz | 257,150 MHz | 256,850 MHz | NAVY |
| 07 | 28 kHz | 258,450 MHz | 258,550 MHz | 258,650 MHz | 258,350 MHz | NAVY |
| 08 | 28 kHz | 265,350 MHz | 265,450 MHz | 265,550 MHz | 265,250 MHz | NAVY |
| 09 | 28 kHz | 266,850 MHz | 266,950 MHz | 267,050 MHz | 266,750 MHz | NAVY |
| 10 | 28 kHz | 268,250 MHz | 268,350 MHz | 268,450 MHz | 268,150 MHz | NAVY |
| 11 | 28 kHz | 269,750 MHz | 269,850 MHz | 269,950 MHz | 269,650 MHz | NAVY |
| 12 | 5 kHz | 243,945 MHz | 244,045 MHz | 244,145 MHz | 243,845 MHz | Air Force |
| 13 | 5 kHz | 243,955 MHz | 244,055 MHz | 244,155 MHz | 243,855 MHz | Air Force |
| 14 | 5 kHz | 243,960 MHz | 244,060 MHz | 244,160 MHz | 243,860 MHz | Air Force |
| 15 | 5 kHz | 243,965 MHz | 244,065 MHz | 244,165 MHz | 243,865 MHz | Air Force |
| 16 | 5 kHz | 243,970 MHz | 244,070 MHz | 244,170 MHz | 243,870 MHz | Air Force |
| 17 | 5 kHz | 243,975 MHz | 244,075 MHz | 244,175 MHz | 243,875 MHz | Air Force |
| 18 | 5 kHz | 243,980 MHz | 244,080 MHz | 244,180 MHz | 243,880 MHz | Air Force |
| 19 | 5 kHz | 243,985 MHz | 244,085 MHz | 244,185 MHz | 243,885 MHz | Air Force |
| 20 | 5 kHz | 243,990 MHz | 244,090 MHz | 244,190 MHz | 243,890 MHz | Air Force |
| 21 | 5 kHz | 243,995 MHz | 244,095 MHz | 244,195 MHz | 243,895 MHz | Air Force |
| 22 | 5 kHz | 244,000 MHz | 244,100 MHz | 244,200 MHz | 243,900 MHz | Air Force |
| 23 | 5 kHz | 244,010 MHz | 244,110 MHz | 244,210 MHz | 243,910 MHz | Air Force |
Die UFO-Satelliten (Abk. für Ultra High Frequency Follow-On) sind geostationäre militärische Nachrichtensatelliten der U.S. NAVY, welche die Nachfolger der in die Jahre gekommenen Leasat und FltSatCom Satelliten sind. Nach dem Fehlstart von UFO F1 am 25.März 1993, gab es erst mit dem am 03.September 1993 gestarteten UFO F2 den ersten Erfolg. Bis 2003 wurden dann insgesamt 11 UFO-Satelliten in den Orbit befördert, von denen es vier verschiedene Klassifizierungen gibt. Jeder der UFO-Satelliten hat 21 schmalbandige Lineartransponder von je 6 kHz und 18 schmalbandige Lineartransponder von je 34 kHz Bandbreite im P-Band. Nur UFO F11 welcher einzig allein zur letzten Klassifizierung gehört, besitzt einen erweiteren Bandplan mit zusätzlich 24 Lineartransponder. Nebenher zum P-Band gibt es noch 11 Transponder im X-Band.

© Globalsecurity.org
| Die grau hinterlegten Transponder Frequenzen sind derzeit von in Funksicht befindlichen Satelliten aktiv. |
| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: November |
Transponder Frequenz Bandplan: Oscar |
Transponder Frequenz Bandplan: Papa |
Transponder Frequenz Bandplan: Quebec |
Transponder Benutzer |
| 01 | 34 kHz | 250,350 MHz | 250,450 MHz | 250,550 MHz | 250,650 MHz | USN Fleet Broadcast |
| 02 | 34 kHz | 251,850 MHz | 251,950 MHz | 252,050 MHz | 252,150 MHz | NAVY |
| 03 | 34 kHz | 253,550 MHz | 253,650 MHz | 253,750 MHz | 253,850 MHz | NAVY |
| 04 | 34 kHz | 255,250 MHz | 255,350 MHz | 255,450 MHz | 255,550 MHz | NAVY |
| 05 | 34 kHz | 256,850 MHz | 256,950 MHz | 257,050 MHz | 257,150 MHz | NAVY |
| 06 | 34 kHz | 258,350 MHz | 258,450 MHz | 258,550 MHz | 258,650 MHz | NAVY |
| 07 | 34 kHz | 265,250 MHz | 265,350 MHz | 265,450 MHz | 265,550 MHz | NAVY |
| 08 | 34 kHz | 266,750 MHz | 266,850 MHz | 266,950 MHz | 267,050 MHz | NAVY |
| 09 | 34 kHz | 268,150 MHz | 268,250 MHz | 268,350 MHz | 268,450 MHz | NAVY |
| 10 | 34 kHz | 269,650 MHz | 269,750 MHz | 269,850 MHz | 269,950 MHz | NAVY |
| 11 | 34 kHz | 260,375 MHz | 260,575 MHz | 260,425 MHz | 260,625 MHz | DoD |
| 12 | 34 kHz | 260,475 MHz | 260,675 MHz | 260,525 MHz | 260,725 MHz | DoD |
| 13 | 34 kHz | 261,575 MHz | 262,075 MHz | 261,625 MHz | 262,125 MHz | DoD |
| 14 | 34 kHz | 261,675 MHz | 262,175 MHz | 261,725 MHz | 262,225 MHz | DoD |
| 15 | 34 kHz | 261,775 MHz | 262,275 MHz | 261,825 MHz | 262,325 MHz | DoD |
| 16 | 34 kHz | 261,875 MHz | 262,375 MHz | 261,925 MHz | 262,425 MHz | DoD |
| 17 | 34 kHz | 263,575 MHz | 263,775 MHz | 263,625 MHz | 263,825 MHz | DoD |
| 18 | 34 kHz | 263,675 MHz | 263,875 MHz | 263,725 MHz | 263,925 MHz | DoD |
| 19 | 6 kHz | 243,915 MHz | 243,995 MHz | 244,075 MHz | 244,155 MHz | Air Force |
| 20 | 6 kHz | 243,925 MHz | 244,005 MHz | 244,085 MHz | 244,165 MHz | Air Force |
| 21 | 6 kHz | 243,935 MHz | 244,015 MHz | 244,095 MHz | 244,175 MHz | Air Force |
| 22 | 6 kHz | 243,945 MHz | 244,025 MHz | 244,105 MHz | 244,185 MHz | Air Force |
| 23 | 6 kHz | 243,955 MHz | 244,035 MHz | 244,115 MHz | 244,195 MHz | Air Force |
| 24 | 6 kHz | 243,965 MHz | 244,045 MHz | 244,125 MHz | 244,205 MHz | Air Force |
| 25 | 6 kHz | 243,975 MHz | 244,055 MHz | 244,135 MHz | 244,215 MHz | Air Force |
| 26 | 6 kHz | 243,985 MHz | 244,065 MHz | 244,145 MHz | 244,225 MHz | Air Force |
| 27 | 6 kHz | 248,845 MHz | 248,975 MHz | 249,105 MHz | 249,235 MHz | Air Force |
| 28 | 6 kHz | 248,855 MHz | 248,985 MHz | 249,115 MHz | 249,245 MHz | Air Force |
| 29 | 6 kHz | 248,865 MHz | 248,995 MHz | 249,125 MHz | 249,255 MHz | Air Force |
| 30 | 6 kHz | 248,875 MHz | 249,005 MHz | 249,135 MHz | 249,265 MHz | Air Force |
| 31 | 6 kHz | 248,885 MHz | 249,015 MHz | 249,145 MHz | 249,275 MHz | Air Force |
| 32 | 6 kHz | 248,895 MHz | 249,025 MHz | 249,155 MHz | 249,285 MHz | Air Force |
| 33 | 6 kHz | 248,905 MHz | 249,035 MHz | 249,165 MHz | 249,295 MHz | Air Force |
| 34 | 6 kHz | 248,915 MHz | 249,045 MHz | 249,175 MHz | 249,305 MHz | Air Force |
| 35 | 6 kHz | 248,925 MHz | 249,055 MHz | 249,185 MHz | 249,315 MHz | Air Force |
| 36 | 6 kHz | 248,935 MHz | 249,065 MHz | 249,195 MHz | 249,325 MHz | Air Force |
| 37 | 6 kHz | 248,945 MHz | 249,075 MHz | 249,205 MHz | 249,335 MHz | Air Force |
| 38 | 6 kHz | 248,955 MHz | 249,085 MHz | 249,215 MHz | 249,345 MHz | Air Force |
| 39 | 6 kHz | 248,965 MHz | 249,095 MHz | 249,225 MHz | 249,355 MHz | Air Force |
Auf der weit östlichen Satellitenposition 71,2° wurde der letzte UFO-Satellit F11 dieser Serie für die IOR-Versorgung
positioniert. Dieser Satellit mit der letzten vierten Klassifizierung soll als
Besonderheit zu den 39 Lineartranspondern im P-Band, zusätzlich 24 Lineartransponder
besitzen. Diese befinden sich außerhalb der bekannten UFO-Bandpläne, liegen aber noch
innerhalb der UFO-Transponder
Frequenzbänder.
Peter S. de Deugd und Nils sind gleichermaßen die Entdecker der Transponder-Frequenzen.
UFO-Satelliten |
UFO F11 |
Transponder Frequenz |
|
(außerhalb, angrenzend) |
248,825 / 249,375 MHz |
251,850 - 252,150 MHz |
251,900 / 252,000 MHz |
253,550 - 253,850 MHz |
253,600 / 253,700 / 253,800 MHz |
255,250 - 255,550 MHz |
255,400 MHz |
256,850 - 257,150 MHz |
256,900 / 257,000 / 257,100 MHz |
258,350 - 258,650 MHz |
258,500 MHz |
262,000 - 262,550 MHz |
262,000 / 262,050 MHz |
263,500 - 264,050 MHz |
263,600 / 263,700 MHz |
265,250 - 265,550 MHz |
265,400 / 265,500 MHz |
266,750 - 267,050 MHz |
266,900 MHz |
268,150 - 268,450 MHz |
268,200 / 268,300 / 268,400 MHz |
269,650 - 269,950 MHz |
269,700 / 269,800 MHz |
Die Skynet-Satelliten sind geostationäre militärische Nachrichtensatelliten von
Großbritannien, für die Verbindung zwischen den USA und den anderen NATO-Ländern. Mit
Skynet 1A hatte man 1969 den Aufbau eines militärischen Satellitensystems für die
Nachrichtenübertragung begonnen. Mit dem Start von Skynet 4B am 11.Dezember 1988 wurde
der erste von sechs Satelliten der 4.Serie in den Orbit befördert, welche erstmals auch
eine UHF-Nutzlast trug. Die ersten drei Skynet-4-Satelliten 4A, 4B und 4C, wurden durch
British Aerospace 1988 gebaut. Diese sind mit jeweils 2 Transponder im P-Band und 3
Transponder im X-Band bestückt. Die beiden schmalbandigen P-Band Lineartransponder haben
eine Bandbreite von je 36 kHz und eine Sendeleistung von 40 Watt. Die Skynet-4-Satelliten
4D, 4E und 4F gehören zu einer 2.Klassifizierungen, welche eine stärkere Sendeleistung
von 50 Watt ihrer P-Band Lineartransponder haben.
Basierend auf dem Konzept der Skynet 4 Serie mit einer UHF-Nutzlast, wurde mit dem Start
von NATO 4A am 08.Januar 1991, der erste von insgesamt zwei Satelliten der North Atlantic
Treaty Organization (NATO) gestartet. Diese sind ähnlich wie die Skynet-4-Satelliten, mit
jeweils 2 schmalbandigen P-Band Transpondern, aber mit 4 Transponder im X-Band
ausgestattet.

| Transponder Frequenzbereiche der Skynet 4 und NATO 4 Serie |
| 253,800 - 254,200 MHz |
| 257,300 - 257,700 MHz |
| Transponder Bandbreite |
NATO 4A |
NATO 4B / Skynet 4A | Skynet 4B | Skynet 4C |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 36 kHz | 254,100 MHz |
253,950 MHz | 254,150 MHz | 254,200 MHz |
| 36 kHz | 257,600 MHz |
257,450 MHz | 257,650 MHz | 257,550 MHz (vorher 257,325 MHz) |
| Transponder Bandbreite |
Skynet 4D | Skynet 4E | Skynet 4F |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 36 kHz | 254,125 MHz (vorher 253,875 MHz) |
254,150 MHz (vorher 254,050 MHz) | 254,075 MHz (vorher 253,800 MHz) |
| 36 kHz | 257,425 MHz (vorher 257,300 MHz) |
257,650 MHz (vorher 257,550 MHz) | 257,425 MHz (vorher 257,500 MHz) |
Am 11.März 2007 wurde der erste Satellit Skynet 5A der 5.Serie mit einer Ariane 5 Trägerrakete gestartet. Alle britischen Skynet-5-Satelliten besitzen 15 X-Band (160 kHz) und 7 P-Band (38 kHz) Lineartransponder. Einer der 38-kHz-Transponder kann auch aufgeteilt werden, so das daraus 3 schmalbandig 8-kHz-Lineartransponder entstehen können und es dann maximal 9 Lineartransponder sind. Am 14.November 2007 wurde der zweite Satellit Skynet 5B ebenfalls mit einer Ariane 5 Trägerrakete gestartet. Noch während des Transfer-Orbits hat Paul J. Marsh, G7EYT/M0EYT alle P-Band Transponder gefunden. Am 13.Juni 2008 wurde dann der letzte Satellit der 5.Serie, Skynet 5C mit einer Ariane 5 Trägerrakete in den GEO gebracht.

| Die grau hinterlegten Transponder Frequenzen sind derzeit aktiv. |
| Transponder Bandbreite |
Skynet 5A | Skynet 5B | Skynet 5C |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 38 kHz | 245,850 MHz [38] (vorher 245,800 MHz) |
247,380 MHz [38] (vorher 245,200 MHz) |
245,800 MHz [38] (vorher 245,900 MHz) |
| 8 / 38 kHz | 249,480 MHz [8] | 249,840 MHz [8] (vorher 249,450 MHz) |
249,500 MHz [38] |
| 8 / 38 kHz | 249,530 MHz [8] (vorher 249,500 MHz) |
249,880 MHz [38] (vorher 249,500 MHz) |
249,550 MHz [38] |
| 8 / 38 kHz | 249,850 MHz [8] (vorher 250,130 MHz) |
250,140 MHz [8] (vorher 250,150; 249,900 MHz) |
249,880 MHz [8] |
| 8 / 38 kHz | 250,200 MHz [38] | 250,160 MHz [8] (vorher 250,180 MHz) |
249,900 MHz [8] |
| 8 / 38 kHz | 250,100 MHz [38] (vorher 249,850 MHz) |
250,180 MHz [38] (vorher 249,950 MHz) |
249,450 MHz [8] (vorher 249,870; 250,100 MHz) |
| 38 kHz | 253,430 MHz [38] (vorher 253,930 MHz) |
254,830 MHz [38] (vorher 253,990 / 254,730 MHz) |
249,920 MHz [38] (vorher 254,730 MHz) |
| 38 kHz | 257,500 MHz [38] (vorher 256,450; 257,700 MHz) |
257,900 MHz [38] | 256,600 MHz [38] |
| 38 kHz | 261,100 MHz [38] (vorher 261,280; 261,200 MHz) |
261,150 MHz [38] (vorher 262,500; 260,250; 261,100 MHz) |
262,200 MHz [38] (vorher 261,350; 261,100 MHz) |
SICRAL 1 (Sistema Italiano per Comunicazioni Riservate ed Allarmi, dt.System Italien für vertrauliche Kommunikation und Alarme) wurde zusammen mit Skynet 4F am 07.Februar 2001 mit einer Ariane 4 Trägerrakete gestartet. SICRAL 1 ist der erste italienische Satellit für militärische Kommunikation der italienischen Streitkräfte. Am 20.April 2009 wurde mit einer Zenit-3SL Trägerrakete von der mobilen Sea Launch Plattform im pazifischen Ozean, der zweite Satellit SICRAL 1B gestartet. Beide SICRAL Satelliten sind mit 3 P-Band, 5 X-Band und 1 Ka-Band Transponder ausgestattet. Die Besonderheit ist, daß zwischen den P-Band und X-Band Transpondern ein Interlink besteht. Ronald Rensen von Mysteryship ist der Entdecker der P-Band Transponder des SICRAL 1B. Wo der SICRAL 1 einen scheinbar zusammenhängenden P-Band Transponder mit einer Breite von 150 kHz hat, besteht der Nachfolger SICRAL 1B wohl aus einzelnen 37-kHz-Transpondern, welche durch Lücken getrennt sind.

| SICRAL 1 | SICRAL 1B |
| Transponder Frequenzband | Transponder Frequenzband |
| 252,200 - 252,350 MHz | 252,400 - 252,650 MHz |
| 258,150 - 258,300 MHz | 259,975 - 260,175 MHz |
| 267,100 - 267,250 MHz | 267,875 - 268,100 MHz |
| Transponder Bandbreite |
SICRAL 1 | SICRAL 1B |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 25 / 37 kHz | 252,225 MHz | 252,400 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,250 MHz | 252,450 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,275 MHz | 252,500 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,300 MHz | 252,550 MHz |
| 25 / 37 kHz | 252,325 MHz | 252,625 MHz (vorher 252,650; 252,600 MHz) |
| 25 / 37 kHz | 252,350 MHz | 259,975 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,175 MHz | 260,025 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,200 MHz | 260,075 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,225 MHz | 260,125 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,250 MHz | 260,175 MHz |
| 25 / 37 kHz | 258,275 MHz | 267,875 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,125 MHz | 267,950 MHz (vorher 267,925 MHz) |
| 25 / 37 kHz | 267,150 MHz | 268,000 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,175 MHz | 268,050 MHz |
| 25 / 37 kHz | 267,200 MHz | 268,100 MHz |
| 25 kHz | 267,225 MHz |
Am 01.Oktober 2009 wurde der erste deutsche militärische Nachrichtensatellit der
Bundeswehr ComSatBw 1 mit einer Ariane 5 Trägerrakete gestartet. Die ComSatBw Serie ist
mit 5 P-Band und 4 X-Band Transpondern ausgestattet. Mit einem Satellitensystem von zwei
geostationär positionierten Satelliten, will die Bundeswehr ein Gebiet von Amerika bis
nach Ost-Asien abdecken. Die Satelliten werden für die Kommunikation der entlegenen
Truppen wie z.B. auf dem Balkan, am Horn von Afrika oder in Afghanistan zum Hauptquartier
in Potsdam verwendet. Die Nutzungsdauer liegt in einem Zeitrahmen von 15 Jahren. Der
zweite Satellit ComSatBw 2 ist am 22.Mai 2010 ebenfalls mit einer Ariane 5 Trägerrakete
gestartet worden.
Ronald Rensen von
Mysteryship ist der Entdecker der P-Band Transponder des ComSatBw 1.

| Transponder Bandbreite |
ComSatBw 1 | ComSatBw 2 |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 38 kHz | 244,275 MHz (vorher 243,625; 244,975 MHz) |
243,625 MHz (vorher 244,975 MHz) |
| 38 kHz | 249,400 MHz (vorher 248,750; 248,175; 253,750 MHz) |
248,750 MHz (vorher 249,400 MHz) |
| 38 kHz | 251,775 MHz (vorher 254,775; 250,900 MHz) |
250,900 MHz |
| 38 kHz | 255,775 MHz (vorher 255,500; 255,450 MHz) |
254,775 MHz (vorher 255,775 MHz) |
| 38 kHz | 259,425 MHz (vorher 259,250 MHz) |
259,150 MHz (vorher 259,425 MHz) |
Die SDS-Satelliten (Satellite Data System) sind ein Satellitensystem der U.S. Air
Force, zum Einsatz für die Versorgung der nördlichen Polargebiete. Geostationäre
Satelliten sind auf Grund der geringen Elevation, in diesen Gebieten schlecht bzw.
oberhalb vom 82. Breitengrades überhaupt nicht mehr zu empfangen. Die Hauptaufgabe der
SDS-Satelliten ist es als Echtzeit-Datenrelais zu arbeiten, um Aufklärungsfotos von den
umlaufenden KeyeHole Spionagesatelliten zum Boden zu leiten. Außerdem sollen sie auch
nukleare Explosionen mit Hilfe von Infrarot-Sensoren entdecken können.
Von den insgesamt fünf Satelliten der 3.Serie, befindet sich der SDS 3-F2 (USA 155) auf
10° West, SDS 3-F3 (USA 162) auf 143° West und der SDS 3-F6 (USA 227) auf 30° West, in
einer geostationären Position. Der SDS 3-F1 (USA 137), SDS 3-F4 (USA 179) und der SDS
3-F5 (USA 198) ist hingegen in einem HEO (Highly Elliptical Orbit) bzw. einer Molnija
(stark elliptischen) Umlaufbahn, die eine Bahnneigung (Inklination) von 63,4° besitzt.
Von der 2.Serie ist noch der SDS 2-F4 aktiv in einem HEO. Natürlich werden normal von
NORAD keine Keplerelemente von den eigenen Militärsatelliten herausgegeben, so daß man
zu den selbst erstellten Bahnelementen der
"Späher-Jäger" greifen muß.
Die SDS-Satelliten sind keine klassischen 2-Wege-Kommunikationssatelliten, sie haben
vielmehr einen Downlink, wo nur Datenübertragungen stattfinden können. Weiter sind die
SDS-Satelliten für unterschiedlichen UHF-Bandbreiche ausgelegt. Der SDS 2-F4 (USA 125)
und der SDS 3-F1 (USA 137) besitzen einen 65 kHz breiten Downlink im Air Force Bereich
(AFSATCOM) im Bandplan Delta, wo mehr als 20 schmalbandige Datensignale mit 75 bps
übertragen werden. Die Satelliten SDS 3-F2 (USA 155), SDS 3-F3 (USA 162), SDS 3-F4 (USA
179) und SDS 3-F5 (USA 198) , haben mehrere Downlinks im Fleet Broadcast Bereich.

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| Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenzband |
Transponder Benutzer |
| 65 kHz | 243,695 - 243,760 MHz | SDS 2-F4 (USA 125) im HEO SDS 3-F1 (USA 137) im HEO |
| Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz |
Transponder Benutzer |
| 25 kHz | 250,075 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 250,200 MHz | Skynet 5A |
| 25 kHz | 250,225 MHz | |
| 25 kHz | 251,275 MHz | SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 251,300 MHz | |
| 25 kHz | 251,325 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 251,700 MHz | SDS 3-F4 (USA 179) und SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 256,375 MHz | SDS 3-F4 (USA 179) und SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 256,475 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 257,825 MHz | |
| 25 kHz | 258,775 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 258,800 MHz | SDS 3-F5 (USA 198) im HEO |
| 25 kHz | 260,950 MHz | |
| 25 kHz | 262,675 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 263,225 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 263,250 MHz | |
| 25 kHz | 263,375 MHz | |
| 25 kHz | 267,550 MHz | SDS 3-F3 (USA 162) im GEO |
| 25 kHz | 267,575 MHz | |
| 25 kHz | 267,800 MHz | |
| 25 kHz | 267,825 MHz | |
| 25 kHz | 268,675 MHz | SDS 3-F2 (USA 155) im GEO |
| 25 kHz | 268,700 MHz | |
| 25 kHz | 268,925 MHz | |
| 25 kHz | 268,950 MHz |
TacSat 4 ist der vierte Satellit einer experimentellen Serie von Aufklärungs- und Kommunikationssatelliten des US-Militärs. Er wurde am 27.September 2011 mit einer Minotaur 4+ Trägerrakete in einem HEO (Highly Elliptical Orbit) bzw. einer Molnija (stark elliptischen) Umlaufbahn, mit einer Bahnneigung (Inklination) von ca. 63° gebracht. Der TacSat 4 besitzt einen Antennenreflektor mit einem Durchmesser von 3,80 m für die UHF-Nutzlast. Damit ist es möglich auch Signale von nicht mit Spezialantennen ausgerüsteten Einheiten aufzunehmen. TacSat 4 trägt insgesamt 10 schmalbandige Lineartransponder im P-Band. Zusätzlich besitzt er noch einen Transponder im X-Band, sowie einen 5000 kHz breiten MUOS (Mobile User Objective System) Transponder, der im Bereich von 300-320 MHz aufgeteilt für 4 mögliche Transponderbereiche (Mittenfrequenzen: 302,5; 307,5; 312,5 und 317,5 MHz) für den Downlink arbeitet.
| Transponder Bandbreite | Transponder Frequenz |
| ca. 40-56 kHz | 249,600 MHz |
| ca. 40-56 kHz | 252,950 MHz |
| ca. 40-56 kHz | 253,000 MHz |
| ca. 40-56 kHz | 254,125 MHz |
Die MILSTAR-Satelliten (Military Strategic and Tactical Relay) sind die wichtigsten geostationären Nachrichtensatelliten für das U.S.-Militär. Sie übertragen die wesentliche Kommunikation für Befehle und Steuerung der strategischen und taktischen Kräfte, von allen Niveaus in einen Konflikt. Der AFSATCOM Bereich wird bei den MILSTAR-Satelliten für die Verbreitung von EAM (Emergency Action Message) genutzt. Dies sind vorformatierte Befehle, für die leitfähigen nuklearen Kräfte zur Ausführung von Angriffen oder Gegenmaßnahmen in einem nuklearen Krieg. Am 07.Februar 1994 wurde der erste von zwei Satelliten der 1.Serie gestartet. Zwischen 1999 bis 2003 wurden dann 4 Satelliten der 2.Serie in den Orbit befördert. Der erste Satellit 2-F2 dieser Serie erlitt einen Fehlstart und konnte nicht erfolgreich in den GEO gebracht werden. Mit einer Konstellation von vier geostationären Satelliten, würde es eine weltweite Abdeckung zwischen den Breitengraden 65° Süd und 65° Nord geben. Die 1. und 2.Serie hat jeweils einen 40 kHz breiten Downlink im Air Force Bereich (AFSATCOM II-R) und einen einzigen Fleet Broadcast Transponder pro Satellit. Insgesamt soll ein MILSTAR-Satellit 37 separate Downlinks haben.

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| Transponder Bandbereich |
Transponder Frequenzbereich |
Transponder Sendeleistung |
| AFSATCOM | 243,700 - 244,500 MHz | 30 Watt |
| Fleet Broadcast | 250,400 - 253,100 MHz | 50 Watt |
| Transponder Bandbreite |
MILSTAR 1-F1 | MILSTAR 2-F3 |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 40 kHz | 243,805 - 243,845 MHz | 243,765 - 243,805 MHz |
| 38 kHz | 253,500 MHz | 253,425 MHz (vorher 253,400 MHz) |
Die Meridian-Satelliten sind militärische Nachrichtensatelliten von Russland, welche
sich in einem HEO (Highly Elliptical Orbit) bzw. einer Molnija (stark elliptischen)
Umlaufbahn, mit einer Bahnneigung (Inklination) von ca. 63° befinden. Die Aufgabe der
Meridian-Satelliten beschreibt man darin, Kommunikation zwischen Schiffen, Flugzeugen und
Küstenstationen der Eispatrouille zu übertragen, welche die Eisüberwachung im Bereich
der nördlichen See-Routen durchführen.
Schon seit dem Start von Meridian 1 im Dezember 2006 gab es die Spekulation, daß die
Meridian-Satelliten eine UHF-Nutzlast tragen könnten. Im Dezember 2010 fand schließlich
ein Mitglied der HearSat Mailingliste einen ca.1000 kHz breiten Lineartransponder im
P-Band, von dem im Mai 2009 gestarteten Satelliten Meridian 2. Dieser arbeitet mit einem
festen Sendezyklus nur über den nördlichen Breitengraden. Meridian 2 hat einen
automatischen Einschaltzeitpunkt bei MA50 (Mean Anomaly) und bleibt danach für eine Dauer
von ca. 6 Stunden aktiv. Die Satelliten Meridian 1 und 3 der Serie haben anstatt einen
Transponder im P-Band, einen ca.3000 kHz breiten Transponder im C-Band. Im Mai 2011
startete ein weiterer Satellit dieser Serie mit der Bezeichnung Meridian 4. Dieser besitzt
ebenfalls einen ca.1000 kHz breiten Lineartransponder im P-Band. Kurze Zeit später wurde
im Juli 2011 von allen vier Meridian Satelliten ein ca.43 kHz breiter UHF
Lineartransponder gefunden, welche ebenfalls wie die P-Band Lineartransponder einen
Einschaltzeitpunkt bei MA50 besitzen und mit der gleichen Dauer von ca. 6 Stunden aktiv
sind.
| Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenzband |
Transponder Benutzer |
| 1000 kHz | 277,400 - 278,400 MHz | Meridian 2 im HEO |
| 1000 kHz | 278,400 - 279,400 MHz | Meridian 4 im HEO |
| Transponder Bandbreite |
Meridian 1 | Meridian 2 | Meridian 3 | Meridian 4 |
| Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | Transponder Frequenz | |
| 43 kHz | 483,500 MHz | 484,000 MHz | 483,000 MHz | 483,750 MHz |
Leasat F5 (Syncom IV-5) wurde als letzter Satellit seiner Serie am 09.Januar 1990 vom Space Shuttle Columbia während der Mission STS-32 in die Umlaufbahn transportiert. Hauptsächlich war Leasat F5 in der IOR und POR positioniert und wurde von der australischen Navy genutzt. Die Leasat (Leased Satellite) Satelliten wurden ursprünglich entwickelt, um das FltSatCom Satellitensystem zu erweitern. Zwischen März bis August 2010 wurde Leasat F5 im GEO von 100° Ost auf 72° Ost in die Nachbarschaft der UFO-Satelliten F10 und F11 verschoben. Nils konnte am 08.Juli 2010 die Lineartransponder in den Whiskey, Yankee und Zulu Bandplänen aufspüren, als Leasat F5 langsam aus östlicher Richtung in Funksicht kam. Alle Satelliten der Leasat Serie besitzen 5 schmalbandige Lineartransponder mit ca. 5 und 8 kHz Bandbreite, 6 schmalbandige Lineartransponder mit ca. 36 kHz und einen breitbandigen Lineartransponder von 500 kHz aufgeteilt auf 21 Kanälen zu 25 kHz.

| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Yankee |
Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Whiskey |
| 03 | 36 kHz | 252,050 MHz | 09 | 5 kHz | 243,855 MHz |
| 04 | 36 kHz | 253,750 MHz | 10 | 5 kHz | 243,860 MHz |
| 05 | 36 kHz | 255,450 MHz | 11 | 8 kHz | 243,875 MHz |
| 06 | 36 kHz | 257,050 MHz | 12 | 8 kHz | 243,900 MHz |
| 07 | 36 kHz | 258,550 MHz | 13 | 8 kHz | 243,910 MHz |
| 08 | 36 kHz | 265,450 MHz | - | - | - |
| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Zulu |
Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Zulu |
| 02-F01 | 25 kHz | 262,050 MHz | 02-F12 | 25 kHz | 262,325 MHz |
| 02-F02 | 25 kHz | 262,075 MHz | 02-F13 | 25 kHz | 262,350 MHz |
| 02-F03 | 25 kHz | 262,100 MHz | 02-F14 | 25 kHz | 262,375 MHz |
| 02-F04 | 25 kHz | 262,125 MHz | 02-F15 | 25 kHz | 262,400 MHz |
| 02-F05 | 25 kHz | 262,150 MHz | 02-F16 | 25 kHz | 262,425 MHz |
| 02-F06 | 25 kHz | 262,175 MHz | 02-F17 | 25 kHz | 262,450 MHz |
| 02-F07 | 25 kHz | 262,200 MHz | 02-F18 | 25 kHz | 262,475 MHz |
| 02-F08 | 25 kHz | 262,225 MHz | 02-F19 | 25 kHz | 262,500 MHz |
| 02-F09 | 25 kHz | 262,250 MHz | 02-F20 | 25 kHz | 262,525 MHz |
| 02-F10 | 25 kHz | 262,275 MHz | 02-F21 | 25 kHz | 262,550 MHz |
| 02-F11 | 25 kHz | 262,300 MHz | - | - | - |
DSCS (Defense Satellite Communications System)
Die DSCS-Satelliten (Defense Satellite Communications System) sind militärische geostationär positionierte Nachrichtensatelliten der USA. Sie dienen für die Kommunikation zwischen den Dienststellen in den USA und den weltweit verteilten Militärstützpunkten. Die DSCS 3 Satelliten besitzen einen einzigen SCT (Single Channel Transponder ) im Air Force Bereich (AFSATCOM), als sekundäres Kommunikationssystem. Nach verschiedenen Angaben sollen die DSCS-Satelliten u.a. im Bandplan Delta aktiv sein, wie ihn auch schon die SDS-Satelliten im HEO nutzen. Es gibt aber auch noch den Bandplan Echo, der im Moment von keinen anderen UHF-Satelliten genutzt wird. In einer Frequenzliste fand ich die Frequenz 242,500 MHz für den DSCS 3-F5 (USA 78), welche dann schon in einem Volna Band liegen würde. Zusätzlich zum UHF besitzen die DSCS 2 Satelliten noch 2 Transponder und die DSCS 3 Satelliten noch 6 Transponder im X-Band.

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| Transponder Frequenz |
Transponder Benutzer |
| 242,500 MHz | DSCS 3-F5 (USA 78) |
| Transponder Kanal |
Transponder Bandbreite |
Transponder Frequenz Bandplan: Delta |
Transponder Frequenz Bandplan: Echo |
| 01 | 5 kHz | 243,695 MHz | 243,855 MHz |
| 02 | 5 kHz | 243,705 MHz | 243,865 MHz |
| 03 | 5 kHz | 243,710 MHz | 243,870 MHz |
| 04 | 5 kHz | 243,715 MHz | 243,875 MHz |
| 05 | 5 kHz | 243,720 MHz | 243,880 MHz |
| 06 | 5 kHz | 243,725 MHz | 243,885 MHz |
| 07 | 5 kHz | 243,730 MHz | 243,890 MHz |
| 08 | 5 kHz | 243,735 MHz | 243,895 MHz |
| 09 | 5 kHz | 243,740 MHz | 243,900 MHz |
| 10 | 5 kHz | 243,745 MHz | 243,905 MHz |
| 11 | 5 kHz | 243,750 MHz | 243,910 MHz |
| 12 | 5 kHz | 243,760 MHz | 243,920 MHz |
Das russische Volna (dt. Welle) Kommunikationssystem ist das militärische Gegenstück zum UHF-SatCom der westlichen Welt. Es arbeitet in den Bereichen für den Uplink von 335-400 MHz und von 240-322 MHz für den Downlink. Volna sind keine eigenständigen Satelliten, sondern viel mehr Nutzlasten an russischen Militärsatelliten. Hauptsächlich kann man es an den geostationären Raduga (dt. Regenbogen) Satelliten finden. Die geeigneten Positionen für Europa sind auf 44,5° Ost mit dem Raduga 1-5 und auf 70,2° Ost mit dem Raduga 1M-1.
| Frequenzbereiche |
| 240,000 - 242,875 MHz 243,125 - 243,520 MHz 244,300 - 248,580 MHz 259,920 - 260,120 MHz 261,050 - 261,250 MHz 262,850 - 263,150 MHz 264,250 - 265,150 MHz 270,075 - 275,000 MHz 280,000 - 292,805 MHz 311,350 - 316,572 MHz 317,500 - 322,000 MHz |
Die NOSS-Satelliten gehören zum so genannten "Naval Ocean Surveillance System", kurz NOSS. Diese besitzen ein Millimeterwellen-Radar um damit durch Hilfe von Radio-Interferometrie Schiffe lokalisieren zu können. Die Eigentliche Aufgabe dieser Satelliten ist aber geheim. Die 2.Serie besteht aus einen Cluster von drei durch Seilen verbundenen Satelliten, die sich in einer Dreiecks-Formation als umlaufende LEO-Satelliten um die Erde bewegen. Wenn sie sich über West-Europa befinden wird der UHF-Downlink aktiviert.

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| Signal-Bandbreite | Modulation | Frequenz | Satellit |
| 60 kHz | PSK | 250,150 MHz | NOSS 2-2 (C) (USA 74) im LEO NOSS 2-2 (D) (USA 76) im LEO NOSS 2-2 (E) (USA 77) im LEO |
| 60 kHz | PSK | 250,150 MHz | NOSS 2-3 (D) (USA 120) im LEO NOSS 2-3 (C) (USA 121) im LEO NOSS 2-3 (E) (USA 122) im LEO |
Die Singleton Serie gehört zum "Wide Area Surveillance System", kurz WASS der USAF. Diese LEO-Satelliten besitzen eine Radarantenne mit einem Durchmesser von 10 Meter. Wie auch bei den NOSS-Satelliten wird bei ihnen über West-Europa der UHF-Downlink aktiviert.

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| Signal-Bandbreite | Modulation | Frequenz | Satellit |
| 25 kHz | PSK | 258,150 MHz | Singleton 3 (USA 81) im LEO |
Mitschnitte über UHF Militär Satelliten
MilSatCom:
Operation Noble Endeavor, Sicherheit für den NATO-Gipfel 2008 in Bukarest am
03.04.2008 von 12:12-13:25MESZ auf 261.450MHz über FltSatCom F8
Am Tag 2 vom NATO-Gipfel hat es sich um direkte Kommunikantion über Satellit
gehandelt.
Operation Noble Endeavor, Sicherheit für den NATO-Gipfel 2008 in Bukarest am
04.04.2008 von 14:45-19:30MESZ auf 261.450MHz über FltSatCom F8
Am Tag 3 vom NATO-Gipfel wurde die komplette lokale Kommunikation nur über Satellit
weitergeleitet.
Sicherung des Luftraums per AWACS für den EU-USA-Gipfel 2008 in Brdo,
Slowenien am 10.06.2008 von 11:53-16:47MESZ auf 261.675MHz über FltSatCom F8
Radiosender:
Jingle des Radiosenders "Radio Pop via de Colón" auf 254.097MHz
über NATO 4A
Musik des Radiosenders "Radio Pop via de Colón" auf 254.097MHz über
NATO 4A
Jingle des Radiosenders "Radio Colina" auf 265.347MHz über UFO F2
Jingle des Radiosenders "Radyo ng Bayan" auf 253.400MHz über MILSTAR
2-F3
SatCom-Piraten:
Deutsche Runde mit Satcom-Piraten am 24.08.2005 auf 258.175MHz über SICRAL
Die Deutschsprachige Satcom-Piraten Alois, Harry, Max und Walter, die ihre Reichweite
illegal durch einen geostationären Satelliten um einige tausend Kilometer erweitern.
Deutsche Runde mit Satcom-Piraten am 02.06.2011 auf 258.200MHz digital via
D-Star über SICRAL
Comeback der deutschsprachigen SatCom-Piraten Alois und Walter via D-Star.
Links zum Thema UHF Militär Satelliten
Frequenzliste: UHF MilSat im GEO, HEO und LEO
(Update: 07.12.11)
UHF MilSat Bänder
(Update: 07.12.11)
letzte Änderung: 08.12.2011