Mein Equipment

Antennen:
Winkler 2-m Groundplane
4-Element Yagi für 260 MHz
6-Element Yagi für 436 MHz
UHF MilSat Antennen
Empfänger:
AOR AR8000, AOR AR8200 Mk3, ICOM R20, Yaesu VR-500, R2FX, FUNcube Dongle Pro
Zubehör:
Vorverstärker 5-862 MHz (DVB-T VV) 75
Ohm, Verstärkung 16 dB, Dämpfung max. 2,5 dB
Kuhne electronic MKU
BT 270 BNC Fernspeiseweiche von 10-3000 MHz, Dämpfung von nur 0,1 dB auf 145 MHz
RF-Systems SP-3
Antennen-Splitter/Combiner 50 Ohm, geringen Dämpfung von 0,5 dB bis 400 MHz

Meine Lieblinge :-) von links nach rechts, AOR AR8000, AOR AR8200 Mk3, ICOM R20, Yaesu
VR-500
Die wichtigsten technischen Daten des AOR AR8000:
Die wichtigsten technischen Daten des AOR AR8200 Mk3:
Die wichtigsten technischen Daten des ICOM R20:
Die wichtigsten technischen Daten des Yaesu VR-500:

FUNcube Dongle Pro, Serien Nr. 356
Der FUNcube Dongle ist eine Entwicklung von Howard Long, G6LVB aus England. Es handelt sich dabei um einen breitbandigen SDR (Software Defined Radio) in Form eines USB-Sticks. Der FCD ist direkt bei www.funcubedongle.com für 157,- inkl. Versand nach EU bestellbar.
Die wichtigsten technischen Daten des FUNcube Dongle Pro:
Kurz zur Geschichte über die Marke AOR.
Im Jahre 1977 fanden sich die beiden japanischen Funkamateure Shigeru Takano, JA1AOR und
Jun Oshima, JA1EXM. Ihr Ziel war es ihre Ideen im Empfängerdesign kommerziell zu
vermarkten. Aus den letzten drei Buchstaben des Rufzeichens von Shigeru Takano (siehe
Bild links) entstand die Markenbezeichnung AOR. Den Anfang machten sie mit dem
2-m-Band Empfänger AR240A im Jahre 1978, der einen Frequenzbereich von 144-146 MHz hatte.
Den großen Durchbruch hatte aber AOR 1984, als man den ersten Breitbandempfänger der
Welt mit der Bezeichnung AR2001 auf den Markt brachte. Dieser hatte einen Frequenzbereich
von 25-550 MHz mit den Modulationsarten NFM, WFM, AM, wählbare Rasterschritte von 5, 12,5
oder 25 kHz und 20 Frequenzspeicher. Ein Jahr später kam der AR2002. Dieser hatte noch
zusätzlich einen zweiten Frequenzbereich von 800-1300 MHz. Als 1994 der AR8000 auf dem
Markt kam, wurde zugleich eine neue Generation von HighTech Funkscannern geboren.
Interne Bandpläne der AOR Empfänger
Bei den AOR Empfängern gibt es die Funktion einen internen Bandplan (Auto Mode) zu aktivieren. Dieser macht die Empfänger gewissermaßen intelligenter und das Arbeiten mit den verschiedenen Frequenzbereichen effizienter. Im VFO-Modus braucht man nur eine beliebige Frequenz eingeben und der Empfänger wird sich automatisch die richtige Modulationsart, das korrekte Frequenzraster und wenn vorhanden beim AR8200 die Duplex-Ablage (Frequenz Offset) wählen. Bei Suchläufen über größer Frequenzbereiche, wo es mehrere Änderungen der Modulationsart oder des Frequenzrasters gibt, wird so immer auf die korrekte Einstellung während des suchen's gewechselt. Der ab Werk reingeladene originale Bandplan wurde hauptsächlich für England erstellt und ist für Deutschland zu unvollständig und fast nicht zu gebrauchen. Die von mir zum Download angebotenen und selbst erstellten Bandpläne, sind genau auf die Frequenznutzung von 100 kHz bis 1300 MHz der Funkdienste in Deutschland zugeschnitten. Mit Hilfe eines Interface-Kabels und der jeweiligen Software, können in wenigen Handgriffen die Bandpläne in die AOR Empfänger reingeladen werden.
Interner Bandplan für den AR8000 und der Software ARC8000
(Update 22.08.2011)
Der AR8000 besitzt einen internen Bandplan für max. 128 Datensätze mit
Frequenz, Modulation und Raster.
Interner Bandplan für den AR8200 und der Software ARC8200
(Update 18.07.2007)
Interner Bandplan für den AR8200 und der Software
AOR AR8200 Control Software (Workshop) (Update 16.11.2010)
Der AR8200 besitzt einen internen Bandplan für max. 245 Datensätze mit Frequenz,
Modulation, Raster und Duplex-Ablage.
Ein wichtiger Hinweis für das korrekte Arbeiten des Bandplans. Es ist dringend für
die Funktion der Duplex-Ablage (Frequenz Offset) erforderlich, daß die benötigten
Offset-Frequenzen im AR8200 gespeichert sind. Dies kann man machen, in dem man die
Offset-Frequenzen vor dem Arbeiten mit der Software AOR AR8200 Control Software
(Workshop), in der Datei Ar8200.ini ergänzt.
AOR8200 Workshop Offsets.txt
Download
"AOR AR8200 Control Software" Workshop v2.0.6
Meine Stationsantenne ist eine selbst gebaute Groundplane, die auf 145 MHz abgestimmt ist. Eine Groundplane-Antenne dt. Grundfläche, ist ein vertikaler Viertelwellenrundstrahler der den Vorteil hat, durch seine vier Radiale (Gegengewichtsstäbe) gleich ein elektrisches Gegengewicht mitzubringen. Ich habe mir die Groundplane nach dem Motto "Die Arme Leute Groundplane", aus dem Material von drei Drahtkleiderbügeln, welche man immer in den Reinigungen bekommt und einer 50 Ohm BNC-Einbaubuchse gebaut. Direkt an der Antenne angeflanscht befindet sich ein 16 dB DVB-T In-Line Vorverstärker, für den Frequenzbereich von 5-862 MHz und mit einem Rauschwert von max. 2,5 dB, der als Leitungsverstärker gegen die Dämpfung des Antennenkabels dient. Vor dem Vorverstärker befindet sich noch ein DC-Blocker, der die Antenne vor dem Spannungsdurchlaß des Vorverstärkers schützt. Das ganze Gebilde ist mit einem Schrumpfschlauch gegen Feuchtigkeit umhüllt. Wegen ihre dünnen Elemente ist die Antenne recht unauffällig und bietet somit auch keine große Angriffsfläche für den Wind. Erstaunlich ist, daß sie auch noch gut für den Frequenzbereich der UHF Militär-Satelliten funktioniert und wegen ihrer Resonanz auf 435 MHz auch noch das 70-cm Amateurfunk-Satellitenband bedient. Meine Groundplane am Balkon hat ein Gesichtsfeld von ca. 130° (55°Ost)-300° Atzimut und eine Höhe von 5 m über dem Erdboden.


R2FX 137-MHz-Wettersatellitenempfänger
Der R2FX ist ein VHF-Empfänger mit einen Frequenzbereich von 134-139 MHz, der speziell
mit der passenden FM-Filterbandbreite von 35 kHz, für den APT Empfang von umlaufenden Wettersatelliten gedacht ist. Der kleine
komplett HF dichte Empfänger bietet sechs vorprogrammierte Kanäle, mit den gängigsten
Frequenzen der amerikanischen und russischen Wettersatelliten. Der sechste Kanal ist für
den geostationären Wettersatelliten Meteosat gedacht, den man mit Hilfe eines Konverters
und geeigneter Antenne empfangen kann. Der R2FX bietet eine sehr gute
Empfängerempfindlichkeit mit einer AFC-Schaltung für den Ausgleich des Dopplereffektes.
Auf der Rückseite gibt es zwei BNC-Antennenanschlüsse, welche der R2FX mit einer
Diversity-Schaltung kontrolliert. Hierbei ist es möglich zwei Antennen für den Empfang
der Satelliten anzuschließen, welche beide abwechselt auf ein Signal kontrolliert werden
und das besten deren ausgewählt wird.
Rundum ist der R2FX ein sehr professioneller Wettersatellitenempfänger, der mit vielen
technischen Funktionen zu einen absolut unschlagbaren günstigen Preis zu haben ist. Der
R2FX ist direkt bei Holger
Eckert, DF2FQ oder über THIECOM
für 179,- zu erhalten.
![]() Links mit vier grüne LED's die Signalstärke, zwei gelbe LED's für die beiden Antenneneingänge, die sechs roten LED's für die Kanäle und ganz rechts der Select-Taster. |
![]() Links der RS232 Computeranschluß, der Anschluß für die Stromversorgung, der Audio-Ausgang für den Anschluß an die Soundkarte und die beiden BNC-Antenneneingänge. |
Einbau eines Vorverstärkers in die Antennenleitung
Ein recht altes Problem beim Funkempfang ist die Dämpfung des Antennenkabels, was einen starken Verlust der Signalstärke der empfangenen Signale, besonders bei dünnen Antennenkabeln über langen Strecken bewirkt. Abhilfe bietet bei diesen Problem nur ein Vorverstärker der direkt oder so nah wie möglich an der Antenne, in die Antennenleitung mit eingebunden wird und die Verluste des nachgeschalteten Antennenkabels in Richtung Empfänger dadurch kompensiert. Speziell Vorverstärker aus dem Professionellen Funkempfang haben einen sehr hohen Anschaffungspreis. Mit Low Budget Produkten kann man heute aber auch schon ähnlich gute Resultate erzielen. In der Fachzeitschrift Scanner-Praxis 2/2004 gab es einen großartigen Artikel "Welche Scannerantenne" zu diesen Thema von Hans Nussbaum, DJ1UGA. Hierbei bediente man sich am Zubehör vom Satellitenfernsehen, was aber auch durch den sehr breiten Frequenzbereich aller Komponenten für alle anderen Funkbereiche einzusetzen ist. Der Vorverstärker ist ein wetterfester "In-Line Verstärker" für den Frequenzbereich von 50-2200 MHz, der eine Verstärkung von 10 db und ein annehmbares Eigenrauschen (Rauschwert) von < 2 db hat. Dieser In-Line Verstärker von Conrad Electronic wird über die Koaxial-Antennenleitung mit der benötigten Stromversorgung ferngespeist. Daher ist es nötig vor dem Empfänger eine Fernspeiseweiche (Strom-Einspeiseweichen) in die Antennenleitung einzusetzen, welche den In-Line Ververstärker mit einer Spannung von 13-23 Volt DC versorgt. In meinen Aufbau habe ich zwischen Antenne und Vorverstärker noch einen Spannungs- bzw. DC-Blocker eingesetzt. Dieser DC-Blocker verhindert das die Antenne unnötig unter Spannung gestellt wird, da der In-Line Verstärker einen DC-Durchlass für eine theoretische Stromversorgung eines LNB's hat. In der Regel kann man aber auch auf einen DC-Blocker verzichten, man sollte aber einmal vorher testen, ob es zwischen dem Innenleiter und der Masse-Abschirmung, von der Antenne her keine Verbindung besteht. Auch zusätzlich kann man einen Dämpfungsregler vor dem Empfänger in die Antennenleitung mit einsetzen, wo man eine zu hohe Verstärkung gegen ein Übersteuern im Empfänger runter regeln kann. Als Fazit kann ich nur sagen, daß es mit ca. 40,- über Conrad Electronic für Vorverstärker, Fernspeiseweiche und ein paar Adaptern eine recht preiswerte Lösung ist, wo man auch schwache Funksignale über lange Antennenleitungen ohne Verlust in den Empfänger bekommt.


Scanner Recorder - Ein Tool zur Funkaufzeichnung
Scanner Recorder ist ein kleines Freeware Programm von Dave Jacobs, was automatisch Funksignale auf den PC mitschneiden kann. Die Software nimmt alles auf, was über eine bestimmte Empfindlichkeitsschwelle, in den Line-In-Eingang der Soundkarte gelangt. Dabei wird auch ein Protokoll mit u.a. Datum, Uhrzeit und Länge der Aufnahme erstellt. Das Audio-Format mit dem die Aufzeichnungen auf der Festplatte gespeichert werden, ist in Scanner Recorder flexible auszuwählen. Es ist ratsam das Audio-Format "MPEG Layer-3" auch bekannt als MP3 zu wählen. Das MPEG Layer-3 bietet schon eine gute Qualität ähnlich dem Real Audio-Format, bei einer Komprimierung mit nur ca. 2 KB/s. Diese Dateien lassen sich dann z.B. auch noch recht schnell mit einer analogen Internetverbindung übertragen, da sie nur einen Bruchteil an Speicherplatz, gegenüber einer normalen WAV-Datei benötigen. Zusätzlich ist MPEG Layer-3 wie auch das Real Audio-Format streamingfähig. Falls einen das MPEG Layer-3 Audio-Format nicht im vorhandenen Windows-Betriebssystem zur Verfügung steht, kann man es sich auch nachträglich mit dem Audio-Codec für MPEG Layer-3 installieren. Nach meiner Erfahrung reicht eine Samplerate von 8.000 Hz, 16 kBit/s und Mono für Funkmitschnitte vollkommen aus. Es ist auch möglich mit Scanner Recorder in einem Stereo-Mitschnitt gleich zwei Audioquelle bzw. von zwei Empfängern verbunden mit einem Y-Kabel mitzuschneiden. Allerdings wird dabei auf dem anderen Kanal wenn da zur Zeit keine Aufzeichnung stattfindet, eine Pause gespeichert. Bei Stereo-Mitschnitten ist es dann auch ratsam 32 kBit/s mit 8.000 Hz zu wählen.

Scanner Recorder im Einsatz
letzte Änderung: 15.09.2011